Ratswahl: 7 Fragen an Mathias Bürdek (Die Linke)

Mathias Bürdek kandidiert für den Rat der Stadt Witten im Wahlbezirk 31 Witten-Stockum West / Düren / Wullener Feld.

Inhaltsverzeichnis

Fragen zur Person

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Mein Name ist Mathias Bürdek. Ich bin derzeit 49 Jahre alt und bin als kaufmännischer Mitarbeiter bei einem der großen deutschen Anlagebauern für die Getränke- und Lebensmittelindustrie tätig. Ich verstehe mich selbst als leidenschaftlicher Demokrat und stehe ein für Fairness und Gleichberechtigung.

2. Sie kandidieren in Stockum. Wie ist ihre Beziehung zu dem Stadtteil?

Witzige Geschichte: Als wir nach Witten gezogen sind, haben wir im Bereich Dehner/Liegnitzer Straße gewohnt und waren felsenfest davon überzeugt, in Witten-Stockum zu wohnen, auch weil wir uns gerade wegen dieses Ortsteils für Witten entschieden hatten. Erst später habe ich dann erfahren, dass der Teil schon zu Annen gehört. Trotzdem ist und bleibt Stockum der Ort, wo „meine“ Geschäfte, Bank, Friseur und Zahnarzt sind.

3. Was ist Ihr Lieblingsort in Stockum und warum?

Das ist tatsächlich der Spielplatz in der Mittelstraße, den wir wegen der Bilder auf den angrenzenden Garagen immer den „Jahreszeiten-Spielplatz“ genannt haben. Hier habe ich unzählige Stunden mit meinem Sohn verbracht und mit ihm gespielt. Jetzt ist er (fast) schon zu alt dafür. Schade eigentlich.

4. Was macht Stockum für Sie aus und was möchten Sie erhalten?

Stockum mit der „Stockumer Schweiz“ ist eines meiner liebsten Wandergebiete in der Umgebung. Gleichzeitig ist der Ortsteil für mich ein Ort der Begegnung mit den Menschen, ohne die der Stadtteil nur ein Ort von vielen wäre. Ich möchte daher sowohl die natürlichen und landwirtschaftlichen Flächen erhalten als auch Stockum so lebens- und liebenswert zu bewahren, wie ich es empfinde.

Ziele

5. Wofür möchten Sie sich hauptsächlich im Rat einsetzen?

Sollte ich in den Rat gewählt werden sehe ich meine Hauptthemen bei

  • Mobilität
  • Demokratie und Teilhabe
  • Gleichstellung und Vielfalt

gemäß unseres Wahlprogramms.

6. Welche Probleme/Herausforderungen hat Stockum, für die Sie sich einsetzen möchten?

Auch Stockum überaltert und hat unter dem unsäglichen Zerfall der „Einkaufsmeile“ Hörder Straße zu leiden. Die letzte Arztpraxis schließt bald – so wie es scheint wird es keinen Ersatz geben. Dies ist selbstverständlich nicht akzeptabel und ich finde, es ist dafür zu kämpfen, dass gerade diejenigen unserer Bevölkerung, für die lange Wege unzumutbar sind, eine adäquate ärztliche Versorgung vor Ort haben können. Bestehende Geschäfte müssen erhalten bleiben und – so möglich – Neugründungen gefördert werden. Parks und Begegnungsplätze müssen als Orte der Zusammenkunft erhalten bleiben und noch attraktiver werden, weil gerade diese Begegnungen, das Gespräch mit anderen Menschen und der Austausch auch unterschiedlicher Meinungen ein essenzieller Grundstein unsere Demokratie sind.

7. Durch die geringere Bevölkerungszahl ist Stockum im Rat weniger stark vertreten als Mitte oder Herbede. Wie möchten Sie Mehrheiten im Rat herstellen, um die Interessen der Stockumer und Stockumerinnen im Rat zu vertreten?

Als Verfechter von Gleichheit glaube ich fest daran, dass alle Stadtteile im gleichen Maße die Summe unserer Stadt Witten darstellen. Stockum kann, soll und muss genauso beachtet und gehört werden wie alle anderen Ortsteile.

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