Kai Trautmann kandidiert für den Rat der Stadt Witten im Wahlbezirk 32 Stockum-Ost/Salinger Feld.
Fragen zur Person
1. Stellen Sie sich bitte kurz vor.
Mein Name ist Kai Trautmann, geboren am 10. Mai 1969 in Dortmund und seit 1979 wohnhaft im schönen, idyllischen Witten. Von Beruf bin ich Marketing- und Vertriebskaufmann mit einem im Jahre 1994 erworbenen Diplom als Betriebswirt an der Fachhochschule in Bochum.
In meiner Freizeit genieße ich gerne die Natur und Stille und lasse mich von der Wittener Kultur (Fachwerk, Schlösser, Burgen, Bergbau) inspirieren. Seit meiner frühen Jugend hat mich immer schon das Sozialwesen interessiert und habe mich für soziale Aspekte stark gemacht.
Ein gutes Beispiel hierfür ist meine ehrenamtliche Tätigkeit in den 90er Jahren mit 22 Schülern, die ich Schritt für Schritt pädagogisch resozialisiert und in Richtung Ausbildung geführt habe.
2. Sie kandidieren in Stockum. Wie ist ihre Beziehung zu dem Stadtteil?
Als ich im Spätsommer 1979 im jungen Alter von 10 Jahren mit meinen Eltern in die untere Himmelohstraße gezogen bin, standen bis auf das Hochhaus (Ecke Dürener Str.) keinerlei weitere Immobilien als die zehn, damals weißen Reihenhäuser.
Schon als Kind habe ich den Dürener- und den Dorney-Wald lieben gelernt, zum Spazieren, Joggen und Radfahren. In der Stockumer Grundschule schloss ich zahlreiche Freundschaften und noch bis heute besuche ich den Ortsteil regelmäßig.
Wenn Sie mich aus heutiger Sicht fragen, was ich an Witten Stockum besonders mag, dann sind es die Menschen, die aus ihrem Ortsteil das gemacht haben, was er heute ist, nämlich ein Ort der Zusammenkunft und Kommunikation.
3. Was ist Ihr Lieblingsort in Stockum und warum?
Der Dürener-Wald ist mein persönlicher Lieblingsort in Stockum, da er mich an meine unbeschwerte Kindheit mit Schnitzeljagd und Budenbau erinnert.
Aus erwachsener und heutiger Sicht schätze ich vor allem den wundervollen Ausblick auf der „Dürener Höhe“ in Richtung Dortmund, Essen und Bochum, damals noch mit Sicht auf das florierende Stahlunternehmen Hoesch und im Winter sogar mit dem Backrezept des Christkindes am Himmel. Welcher alteingesessener Stockumer kennt diesen schönen Anblick nicht?
4. Was macht Stockum für Sie aus und was möchten Sie erhalten?
Ich verbinde mit dem Stadtteil Stockum erhaltenswerte ländliche Idylle sowie eine interessante Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht und eng mit dem heutigen Bochum-Langendreer verbunden ist. Das damals noch kleine Dorf, ist mehr und mehr zu einem schmucken Stadtteil Wittens floriert, ohne dabei den dörflichen Charakter zu verlieren.
Lokale Vereine wie der Tus Stockum und Fortuna Stockum sowie weitere kulturelle Initiativen prägen das Gemeinschaftsleben und machen Stockum für mich besonders.
Ziele
5. Wofür möchten Sie sich hauptsächlich im Rat einsetzen?
- Sicherheit/Ordnung verbessern
- Haushaltsmittel für individuelle Stadteilprojekte bereitstellen
- Stadtentwicklung und städtebauliche Maßnahmen fördern
- Wirtschaft vor Ort stärken
- Steuern und Abgaben für die Bürger senken
6. Welche Probleme/Herausforderungen hat Stockum, für die Sie sich einsetzen möchten?
- Sanierung der Infrastruktur (insb. maroder Straßen)
- Stärkung des lokalen Gewerbes
- Schnelles Internet (Glasfaserausbau)
- Ausbau städtischer Kita-Plätze
7. Durch die geringere Bevölkerungszahl ist Stockum im Rat weniger stark vertreten als Mitte oder Herbede. Wie möchten Sie Mehrheiten im Rat herstellen, um die Interessen der Stockumer und Stockumerinnen im Rat zu vertreten?
Um Mehrheiten für die Interessen der Bürger in Stockum zu erzielen, ist es wichtig, eng mit den Bürgern vor Ort und Vertretern der existierenden Interessensgruppen zu kooperieren. Dafür werde ich mich als Mitglied des Stadtrates beherzt einsetzen und eine starke Stimme der Stockumer Bürger im Stadtrat sein.


