Ratswahl: 7 Fragen an Dominik Dzimballa (CDU)

Dominik Dzimballa kandidiert für den Rat der Stadt Witten im Wahlbezirk 32 Stockum-Ost/Salinger Feld.

Inhaltsverzeichnis

Fragen zur Person

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Mein Name ist Dominik Dzimballa, ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Beruflich bin ich Aufbauleiter im Bereich Leit- und Sicherungstechnik bei Siemens Mobility – dort setze ich mich aktiv dafür ein, den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen moderner, sicherer und effizienter zu gestalten. Neben dem Beruf engagiere ich mich seit Jahren ehrenamtlich – politisch, kulturell und sozial.

In der CDU-Fraktion wirkte ich als sportpolitischer Sprecher, Mitglied im Sportausschuss und Vertreter im Vorstand des Stadtsportverbands Witten. Zudem habe ich im Jugendhilfeausschuss mitgearbeitet und sitze für die Fraktion im Verwaltungsrat des Kulturforums sowie in der Zweckverbandsversammlung der VHS Witten/Wetter/Herdecke. Ergänzend engagiere ich mich im Lions Club Witten, wo mir das soziale Miteinander und die Unterstützung lokaler Projekte wichtig sind.

Als Familienmensch weiß ich, wie entscheidend verlässliche Strukturen, ein starkes Vereinsleben sowie gute Bildungs- und Freizeitangebote sind – genau dafür möchte ich mich politisch einsetzen.

2. Sie kandidieren in Stockum. Wie ist ihre Beziehung zu dem Stadtteil?

Aufgewachsen bin ich in Witten, zwar nicht in Stockum, aber in direkter Nachbarschaft auf dem Sonnenschein. Bereits während der Schulzeit hatte ich durch meinen Freundeskreis engen Kontakt zu Stockum – der Stadtteil wurde zu einem wichtigen Teil meines Alltags. Nachdem meine Eltern nach Dortmund gezogen waren, entschied ich mich nach der Ausbildung bewusst dafür, meine erste Wohnung in Stockum zu beziehen – über dem Treppchen, welches zu diesem Zeitpunkt allerdings geschlossen war. Stockum ist damit für mich zu einem Stück Heimat geworden.

Mein Engagement knüpft direkt an Stockum an: Ich war politischer Vertreter in der Kita Helfkamp und viele Jahre aktives Mitglied im Stockumer Theaterverein – auf der Bühne, hinter der Technik, im Vorstand und zwischenzeitlich auch als Leiter des Kindertheaters. Aufgrund von Familie und Politik trete ich heute kürzer, bleibe dem Verein aber eng verbunden. Zudem habe ich mich viele Jahre im Ortsverband Stockum der CDU engagiert, dessen Vorsitz ich in diesem Jahr an Joachim Ochs übergeben habe.

3. Was ist Ihr Lieblingsort in Stockum und warum?

Mein Lieblingsort ist der Biergarten des „Treppchen“. Er steht für Geselligkeit, Begegnung und Heimatgefühl – und ist gleichzeitig mit persönlichen Erinnerungen verbunden, denn meine erste Wohnung lag direkt darüber. Die Aussicht vom Biergarten entspricht der, die ich damals aus meinem Garten heraus genießen konnte.

4. Was macht Stockum für Sie aus und was möchten Sie erhalten?

Stockum lebt von einem starken Vereinsleben, engagierten Ehrenamtlichen und einem echten Gemeinschaftsgefühl. Diese Werte sind ein großer Schatz, den es zu bewahren gilt. Wichtig sind mir die gewachsene Infrastruktur, kurze Wege und die Balance zwischen Natur und Wohnraum – soziale Nähe und gelebter Nachbarschaftssinn sollen erhalten bleiben.

Ein besonders schönes Beispiel für dieses Miteinander ist für mich die Zusammenarbeit von TuS Stockum und dem Stockumer Theaterverein im Rahmen von „Sport trifft Theater“. Diese Veranstaltung brachte Kultur und Sport auf eine Bühne und zeigte eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Gemeinschaftsgeist und ehrenamtliches Engagement in Stockum stecken. Auch wenn sie in den letzten Jahren nicht mehr stattgefunden hat, ist sie ein starkes Symbol dafür, was Stockum ausmacht und was wir für die Zukunft bewahren sollten.

Ziele

5. Wofür möchten Sie sich hauptsächlich im Rat einsetzen?

  1. Familien & Bildung: verlässliche Kita- und Betreuungsplätze, starke Schulen
  2. Sport & Vereine: zeitgemäße Rahmenbedingungen, Förderung ohne unnötige Hürden
  3. Verkehr & Mobilität: sichere Schulwege, gute Radnetz-Anbindung, verlässlicher ÖPNV
  4. Nachhaltige Stadtentwicklung: behutsames Bauen, Grünflächen erhalten, maßvoll nachverdichten
  5. Transparenz & Beteiligung: Bürger früh involvieren, klar informieren

6. Welche Probleme/Herausforderungen hat Stockum, für die Sie sich einsetzen möchten?

  • Verkehrssicherheit: besonders für Kinder, Durchgangsverkehr reduzieren
  • Bildung & Betreuung: Strukturen sichern, Kapazitäten ausbauen
  • Ehrenamt & Vereine: Entlastung, Räume erhalten, Digitalisierung fördern
  • Wohnen mit Augenmaß: keine Überlastung der Natur- und Freiflächen
  • Nahversorgung & Anbindung: stationäre Angebote und ÖPNV absichern

7. Durch die geringere Bevölkerungszahl ist Stockum im Rat weniger stark vertreten als Mitte oder Herbede. Wie möchten Sie Mehrheiten im Rat herstellen, um die Interessen der Stockumer und Stockumerinnen im Rat zu vertreten?

Ich setze auf lösungsorientierte, über Fraktionsgrenzen hinweg angelegte Zusammenarbeit: mit konkreten Projekten aus Stockum, interfraktionellen Anträgen und frühzeitiger Bürgerbeteiligung. Viele Themen betreffen mehrere Stadtteile – etwa Verkehr, Schule oder Vereinsförderung. Vernetzung schafft Mehrheiten. Ein enges Miteinander mit Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Akteuren stärkt die Chancen, Stockumer Anliegen im Rat durchzusetzen.

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