Ratswahl: 7 Fragen an Dennis Hilmer (B’90/Grüne)

Dennis Hilmer kandidiert für den Rat der Stadt Witten im Wahlbezirk 31 Witten-Stockum West / Düren / Wullener Feld.

Fragen zur Person

1. Stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Dennis Hilmer, ich bin 30 Jahre alt und in Hermannsburg in der Nähe der Lüneburger Heide aufgewachsen. Schon früh habe ich mich in der Kirchengemeinde und in der Jugendarbeit engagiert. In meiner Freizeit spiele ich Handball, seit meinem Umzug nach Witten wieder aktiv in einem Verein.

Nach meinem Abitur zog ich zum Studium nach Bremen, wo ich erste berufliche Erfahrungen im Bereich Cybersecurity sammelte. Für meinen Master im Fach Software and Network Engineering zog ich nach Essen und schloss mein Studium an der Universität Duisburg-Essen kürzlich erfolgreich ab. Zukünftig arbeite ich im Bereich der IT-Sicherheit.

Vor rund einem Jahr bin ich nach Witten gezogen und habe die Stadt als lebenswerte und vielseitige Heimat kennengelernt. Politisch bin ich bislang ein unbeschriebenes Blatt. Da ich nun beruflich und privat fest verwurzelt bin, möchte ich nun die Entwicklung unserer Stadt aktiv mitgestalten.

2. Sie kandidieren in Stockum. Wie ist ihre Beziehung zu dem Stadtteil?

Stockum ist für mich ein besonderer Stadtteil, weil er trotz der Nähe zu großen Städten seinen dörflichen Charakter und eine starke Gemeinschaft bewahrt hat. Auch wenn ich selbst erst seit kurzem in Witten lebe, habe ich Stockum als grüne Oase und ruhigen Gegenpol zum städtischen Trubel kennengelernt. Ich möchte dazu beitragen, dass dieser Charakter erhalten bleibt und gleichzeitig die Lebensqualität durch gute Anbindungen, Infrastruktur und digitale Möglichkeiten gestärkt wird.

3. Was ist ihr Lieblingsort und warum?

Ich konnte Stockum bislang noch nicht intensiv erkunden. Besonders beeindruckt hat mich jedoch die grüne Umgebung mit den landwirtschaftlichen Flächen, die Stockum wie eine Insel wirken lassen. Diese Nähe zur Natur und die offene Struktur empfinde ich als großen Gewinn.

4. Was macht Stockum für Sie aus und was möchten Sie erhalten?

  • Der dörfliche, gemeinschaftliche Charakter
  • Die grüne Oase im Umfeld von Dortmund, Bochum und Witten
  • Die Landwirtschaftliche Prägung

Ziele

5. Wofür möchten Sie sich hauptsächlich im Rat einsetzen?

  • Digitalisierung der Stadtverwaltung und Schulen
  • Förderung digitaler Souveränität für Bürgerinnen und Bürger
  • Mehr Transparenz der Ratsentscheidungen
  • Ausbau und Optimierung digitaler Bürgerbeteiligung über beteiligung.nrw.de
  • Umsetzung der Klimaschutzziele verbunden mit nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung

6. Welche Probleme/Herausforderungen hat Stockum, für die Sie sich einsetzen möchten?

  • Bessere Anbindung an den ÖPNV
  • Sicherung der Nahversorgung (Einzelhandel, Post, Apotheke)
  • Erhalt und Pflege der Grünflächen und des dörflichen Umfelds
  • Entwicklung von altengerechtem, barrierefreiem Wohnraum
  • Stärkung des sozialen Lebens und Vereinsarbeit im Stadtteil

7. Durch die geringere Bevölkerungszahl ist Stockum im Rat weniger stark vertreten als Mitte oder Herbede. Wie möchten Sie Mehrheiten im Rat herstellen, um die Interessen der Stockumer und Stockumerinnen im Rat zu vertreten?

Ich setze auf überparteiliche Zusammenarbeit und sachorientierte Argumentation. Anliegen aus Stockum müssen so formuliert werden, dass sie die Gesamtstadt betreffen und im Interesse aller Wittener sind. So können Mehrheiten auch für Projekte entstehen, die speziell Stockum zugutekommen. Transparenz und Beteiligung sind dafür entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und Unterstützung im Rat zu gewinnen.

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