Kreistagswahl: 10 Fragen an Nico Schwarz (Die PARTEI)

Fragen zur Person

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Mein Name ist Nico Schwarz, geboren wurde ich am 15.11.1991 in Hattingen, wo ich auch noch lebe. Ich habe die Realschule Grünstraße besucht und 2008 mit der Fachoberschulreife mit Q-Vermerk ab. Lernte anschließend den Beruf des staatlich geprüften physikalisch-technischen Assistenten mit Fachhochschulreife am Berufskolleg Stadtmitte der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Im Anschluss versuchte ich physikalische Technik bzw. angewandte Materialwirtschaften zu studieren, brach mir aber das Genick an höherer Mathematik. Daraufhin erlernte ich den Beruf des Gießereimechanikers Fachrichtung Handformguss bei der Firma Friedrich Lohmann GmbH. Schlussendlich arbeite ich in Velbert bei der Firma Emka Beschlagteile GmbH.

In meinem Lebenslauf fehlt noch die Geburt meiner Tochter die mittlerweile 7 Jahre alt ist, und mein langjähriges Ehrenamt in der evangelischen Jugendarbeit. Mein politisches Wirken begann in der 9. Klasse im Fach Kommunalpolitik und mein Eintritt in die Kommunalpolitik war zur Kommunalwahl 2020. Jetzt will ich in Stadt und Kreis durchstarten.

2. Sie kandidieren im Kreiswahlbezirk 14, der Stockum, den Sonnenschein und Teile Annens umfasst. In welcher Beziehung stehen Sie zu ihrem Wahlbezirk?

Kurz und knapp ich habe 3,5 Jahre eine Ausbildung in Annen genossen.

3. Was ist Ihr Lieblingsort im Kreiswahlbezirk 14 und warum?

Die Modellschreinerei bei der Firma Friedrich Lohmann GmbH, dort war ich sehr gerne in meiner Lehrzeit.

Ziele

4. Was macht dem Kreiswahlbezirk 14 für Sie aus und was möchten Sie hier erhalten?

Das Hallen-/Freibad in Annen.

5. Wofür möchten Sie sich hauptsächlich im Kreistag einsetzen?

Das Politiker mehr zuhören.

6. Welche Probleme/Herausforderungen hat der Kreiswahlbezirk 14, für die Sie sich einsetzen möchten?

Das keine Sau mehr zuhört und nur noch in die eigene Tasche gewirtschaftet wird. Außerdem gibt es zu wenig Brauereien.

Fragen zu aktuellen Problemen

7. Das Kreishaus in Schwelm ist Asbestbelastet und soll für 150 Millionen Euro saniert oder neu errichtet werden. Welche Meinung haben Sie dazu?

Wenn das mal ausreicht?! Ansonsten Politiker in Asbest klingt doch spaßig.

8. Für 113,5 Millionen Euro entsteht gerade am Strückerberg in Ennepetal das neue Gefahrenabwehrzentrum – direkt neben der neuen Polizeistation für 35 Mio. Euro. Die kreisangehörigen Kommunen sind in Haushaltssicherung, der Kreis investiert in Baudenkmäler. Für welches Baudenkmal werden Sie stimmen, wenn sie in den Kreistag einziehen?

Ich bin für jedes Fachwerkhaus zu haben und die Industriekultur liegt mir am Herzen.

9. Kein anderer Kreiswahlbezirk ist vom Kreishaus weiter entfernt als dieser. Was bringt den Menschen hier im Norden Wittens die Zugehörigkeit zum EN-Kreis?

Noch mehr Verwaltung, und wahrscheinlich weniger Bitzer.

10. Wittener Politiker haben für Stockumer Fahrgäste der Buslinie 371 Anfang Januar ein Treffen mit der Verantwortlichen der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr vereinbart. Von der VER erschien niemand zu dem Treffen. Im Verkehrsausschuss haben Wittener Bürger Fragen an den VER-Geschäftsführer am 24. März übergeben. Die VER hat diese fünf Monate nicht beantwortet. Wozu brauchen Bürger Politiker, wenn diese keine Aufsicht über die Eigenbetriebe des Ennepe-Ruhr-Kreises ausüben?

Da ist die Frage wie viel MACHT man Politikern eingesteht (Auch vom VER aus). Und bei vielen steht hat drauf MACHT nix. Eine althergebrachte Methode Fehden zu bereinigen ist ein Ausgiebiger Buhut gerne in Verbindung mit einem ausschweifenden Volksfest. Doof nur wenn keiner mit den Öffis hinkommt.

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