Witten-Düren. Drei Weltkriegsbomben auf einem Feld nahe der Stadtgrenze sorgen für eine groß angelegte Evakuierung. Betroffen sind neben Bochumer Anwohnern auch Bewohner des Wittener Ortsteils Düren.
An der Stadtgrenze zwischen Bochum und Witten sind am Donnerstag gleich drei Weltkriegsbomben gefunden worden. Die 250 Kilogramm schweren Bomben liegen auf einem Feld zwischen der Dürener Straße in Bochum und der Dürener Straße in Witten, nahe der Siebenplanetenstraße. Nach Angaben der Stadt Bochum handelt es sich um Bomben mit Aufschlagzünder. Die Kampfmittel liegen in einer Tiefe von etwa einem bis drei Metern und müssen noch im Laufe des Tages entschärft werden.
Für die Entschärfung ist ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 375 Metern eingerichtet worden. Rund 600 Menschen müssen deshalb ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Die Evakuierung soll voraussichtlich ab 14.30 Uhr beginnen. Dabei endet die Maßnahme nicht an der Stadtgrenze: Auch Bewohner des Wittener Ortsteils Düren sind von der Evakuierung betroffen.
Für Menschen, die ihre Wohnungen während der Entschärfung verlassen müssen, richtet die Stadt Bochum eine Betreuungsstelle im Lessing-Gymnasium in Bochum-Langendreer ein. Zusätzlich steht ab 14.30 Uhr ein Evakuierungsbus im betroffenen Bereich an der Haltestelle Siebenplaneten/Ecke Oberstraße bereit.
Die Stadt Bochum bittet alle Betroffenen, die aktuellen Informationen aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen. Informationen werden unter anderem über die Warn-App NINA, den städtischen WhatsApp-Kanal, die Social-Media-Kanäle der Stadt sowie die Internetseite der Stadt Bochum veröffentlicht.
Für Fragen rund um die Evakuierung ist am Donnerstag außerdem eine Hotline unter 0234 910-5555 eingerichtet.
Wie lange die Entschärfung dauert und wann die Bewohner wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren können, hängt vom Verlauf des Einsatzes ab. Bis dahin bleibt der Sicherheitsbereich rund um die Fundstelle gesperrt.



