stockum.de - Nachrichten http://www.stockum.de/ Nachrichten aus Witten-Stockum de_DE Antenne Witten Mon, 25 Sep 2017 00:04:24 +0200 Mon, 25 Sep 2017 00:04:24 +0200 stockum.de RSS-Generator news-526 Sun, 05 Mar 2017 15:23:58 +0100 Rosenmontagszug lockte Stockumer auf die Hörder Straße nachrichten/artikel/rosenmontagszug-lockte-stockumer-auf-die-hoerder-strasse/ Witten-Stockum.  Der kleinste Stadtteil Wittens organisiert jedes Jahr den größten Rosenmontagszug der Stadt und es kommen immer knapp 1.000 Menschen. Gezählt wird nicht, denn die Menschen stehen verteilt auf der Hörder Straße zwischen der Harkortschule und der katholischen St. Maximilian Kolbe Kirche. Zwar kommen vom Jahr zu Jahr immer mehr Teilnehmer und Schaulustige nach Stockum, doch für Veranstalter wird es zum Problem. Die Vorkehrungen die die OGS Harkortschule treffen muss, werden immer aufwendiger. Ohne Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Stockum, der Kirchengemeinden und der Geschäftsleute wäre der Rosenmontagszug nicht zu stemmen. In diesem Jahr regnete es besonders viel Kamelle vom Himmel, denn im Jahr 2016 musste der Zug abgesagt werden, die Vorräte wurden aufgestockt und in diesem Jahr vom Kirchturm, den Fenstern und Balkonen der Geschäftshäuser den vorbeiziehenden Kindern und Jugendlichen zugeworfen, denn in Stockum stehen die Menschen nicht am Rand, während der Zug an ihnen vorbeizieht. Aktivität ist gefragt. Wer seine Taschen mit Süßigkeiten und Popcorn fühlen will muss die ganze Strecke hin und zurücklaufen. Den Ausklang bei Musik, Berlinern und kindergerechten Getränken gibt es am Ende wieder am Ausgangsort der Harkortschule.

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news-525 Wed, 21 Dec 2016 22:58:15 +0100 Kleiderkammer Stockum spendet ihre Einnahmen an die Caritas, Harkortschule und die Wittener Tafel nachrichten/artikel/kleiderkammer-stockum-spendet-ihre-einnahmen-an-die-caritas-harkortschule-und-die-wittener-tafel/ Witten-Stockum. Acht Frauen und ein Mann treffen sich abwechselnd einmal in der Woche in den Kellerräumen unter dem kath. Gemeindezentrum St. Maximilian Kolbe, um Kleider an jedermann auszugeben. Gegen eine kleine Gebühr gibt es dort Hemden, Sakkos, Hosen, Anzüge, Jacken und Mäntel für Erwachsene und Kinder. Im Lauf des Jahres kommt so ein kleiner Betrag zusammen, den die Mitarbeiter der Kleiderkammer Stockum in diesem Jahr dem Caritasverband Witten (1.000,- Euro), der Wittener Tafel (800,- Euro) und der Harkortschule (300,- Euro) gespendet haben. „Es ist eine Warnsinnsumme“, freut sich Jürgen Golnik, Leiter der Wittener Tafel bei der Scheckübergabe. „Wir planen den Erwerb eines neuen Kühlfahrzeugs, das ist für unseren Verein extrem teuer, deshalb freuen wir uns über jede Spende die wir bekommen“. Die Wittener Tafel sammelt überschüssige Lebensmittel bei den Erzeugern und in Lebensmittelgeschäften ein und verteilt diese an bedürftige Mitmenschen.

Bedürftigen Kindern im Stadtteil kommt der zweite Scheck in zugute, den die Lehrerin Silja Preuß von der Harkortschule entgegennahm. Einige Kinder können an Ausflügen nicht teilnehmen oder die nötigen Arbeitsmaterialien beschaffen, weil ihre Eltern gerade nicht das nötige Geld haben, dann springt schon mal die Schule ein, berichtet die Lehrerin während des Treffens.

Die Scheckübergabe an den Caritasverband fand in den Räumen der Wohlfahrtsorganisation am Marienplatz 2 statt. Stephanie Rohde, Leiterin der Migrationsagentur und Christine Henkel empfingen dort die Delegierten der Kleiderkammer Stockum Barbara Enning, Marita Mutschler, Brigitte Redeker und Maria Vöbel.

Die gebrauchten Textilien werden an die Kleiderkammer gespendet. Die Mitarbeiter sortieren die Kleidung nach der Zielgruppe und Jahreszeit aus und bieten sie jahreszeitgerecht an. „Gerade nach Weihnachten passiert es, dass noch originalverpackte Kleidung bei uns abgegeben wird, wenn die Rechnung fehlt oder dem Beschenkten das Muster nicht gefällt“, erzählt Maria Vöbel. „Wenn die Kleidung nicht mehr in den Kleiderschrank passt, dann sorgen wir dafür, dass sie den richtigen neuen Empfänger erreicht“. Die Mitarbeiter freuen sich über den Nachschub an guterhaltene Kleidung. Die Preise bei der Kleiderkammer Stockum sind moderat, das Angebot groß. Jeweils dienstags von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr öffnen die Ehrenamtler die Tür für die Besucher. Die um 30 Minuten erweiterte Öffnungszeit der Kleiderkammer gilt ab 6. Januar 2016. Alle Termine finden die Besucher unter www.pv-witten-ost.de

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news-524 Thu, 08 Dec 2016 12:00:00 +0100 Radfahrer schneidet Taxi und fährt davon nachrichten/artikel/radfahrer-schneidet-taxi-und-faehrt-davon/ Witten-Annen. Noch ist diese Verkehrsunfallflucht nicht geklärt, die sich am Mittwoch (30.11.) auf der Stockumer Straße im Wittener Stadtteil Annen ereignet hat - direkt an der Universität Witten/Herdecke. Gegen 09.55 Uhr bog ein Fahrradfahrer aus der Ausfahrt der Uni auf die Stockumer Straße ab. Dabei schnitt die männliche Person den Fahrer (66) eines Taxis (Kennzeichen: WAN-). Der Herner wich sofort aus und konnte einen Zusammenstoß mit dem Radfahrer verhindern. Durch das Ausweichmanöver kam es allerdings zu einem Zusammenstoß mit zwei Verkehrsschildern, die an der dortigen Fußgängerfurt stehen. Die aus der Verankerung gerissenen Schilder verklemmten sich im Frontbereich und im Unterboden des Mercedes, der dadurch nicht mehr fahrbereit war.

Der Mountainbike-Fahrer setzte seine Fahrt in Richtung Marktplatz fort - ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

Der Mann, der einen Rucksack mitführte, trug eine graue Hose sowie eine blaue Jacke, dessen Kapuze er sich über den Kopf gezogen hatte.

Die ermittelnden Sachbearbeiter aus dem Bochumer Verkehrskommissariat bitten zur Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234 / 909-5206 um Hinweise von Zeugen.

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news-523 Mon, 21 Nov 2016 20:18:59 +0100 Nadelöhr Pferdebachstraße nachrichten/artikel/nadeloehr-pferdebachstrasse/ Witten-Stockum. Das Sturmtief Nannette bescherte der Wittener Feuerwehr zahlreiche Einsätze. An der Einfahrt zu dem Altenzentrum am Schwesternpark an der Pferdebachstraße drohten Äste auf die Autos und Passanten abzustürzen, die Feuerwehr sperrte die Pferdebachstraße an der Bahnschranke am Sonntag (20.11.) für etwa zwei Stunden ab und sicherten den Gefahrenbereich. Mit dem Drehleiterwagen fuhren die Feuerwehrleute an die hohen Bäume heran und sorgten wieder für die Sicherheit. Die Fahrgäste der Linie 371 dürften währenddessen eine Stunde im Bus verbringen, bis der Busfahrer eine Anweisung von der VER-Leistelle erhielt, die Gefahrenstelle weiträumig zu umfahren. Auch am darauffolgenden Montag kam auf der Pferdebachstraße zu größeren Rückstaus. Die Entwässerung Stadt Witten (ESW) sorgte für freie Kanäle unter der Straße. Auf dem Abschnitt zwischen Ardeystraße und Leostraße kam es in Richtung Stockum zum zähfließenden Verkehr und einem Zeitverlust für die Autofahrer und Busnutzer von 10 Minuten.

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news-522 Mon, 21 Nov 2016 20:05:36 +0100 Raub auf Getränkemarkt: Zeugenhinweis führt zu Festnahme nachrichten/artikel/raub-auf-getraenkemarkt-zeugenhinweis-fuehrt-zu-festnahme/ Witten-Stockum. Mit vorgehaltenem Messer überfiel ein Räuber am Freitag (18.11.) einen Getränkemarkt an der Hörder Straße in Witten. Um 13.30 Uhr betrat der unmaskierte Täter den Laden und bedrohte die 19-jährige Kassiererin aus Witten. Er erbeutete Zigaretten sowie Bargeld und verließ dann das Geschäft. Eine aufmerksame Zeugin beobachtete, wie er kurz darauf in ein Auto stieg.

Dank ihrer Hinweise konnten Polizeibeamte wenig später einen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Der 21-jährige Festgenommene stammt ebenfalls aus Witten.

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news-521 Tue, 06 Sep 2016 23:29:10 +0200 UPDATE: Alkoholisierte Fahrerin rammt Baum in der Himmelohstraße nachrichten/artikel/update-alkoholisierte-fahrerin-rammt-baum-in-der-himmelohstrasse/ Witten-Stockum. Am Dienstag (06.09.) ereignete sich auf der Himmelohstraße ein Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin (63) verletzt wurde. Gegen 22:00 Uhr war die Straße zwischen Dorneystraße und Hörder Straße ca. eine Stunde für Autos unpassierbar. UPDATE (07.09.): Die Polizei meldet die Ursache des Unfalls am Dienstagabend. Alkohol war „im Spiel“, heißt es aus dem Polizeipräsidium. Mit zwei Promille Alkohol im Blut befuhr die Autofahrerin unangeschnallt und unbeleuchtet die Himmelohstraße in östliche Richtung. In Höhe der Hausnummer 6 kam sie von der Fahrbahn ab, kollidierte dort mit einem Baum und schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Wittenerin in ein örtliches Krankenhaus, wo sie stationär verblieb. Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten schätzten den Sachschaden auf knapp 8.000 Euro.

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news-520 Mon, 04 Jul 2016 17:55:18 +0200 Ganz schön laut: Ev. Kirche feierte Gemeindefest nachrichten/artikel/ganz-schoen-laut-ev-kirche-feierte-gemeindefest/ Witten-Stockum. Wenn die Ev. Kirchengemeinde feiert, dann wird es vor allem laut um das Paul-Gerhardt-Haus. Kleine und große Musiker der Groove-Werkstatt trommelten im Gemeindesaal nicht immer im Gleichklang. Die Gemeinde setzt auf musikalische Frühbildung, jeder dürfte sich ausprobieren und war eingeladen mitzutrommeln. Für die kleinsten Kinder gab es eine Hüpfburg, größere Kinder und Erwachsene wetteiferten um den Sieg auf der Carrera-Bahn und am Kicker-Spieltisch. Das Gemeindefest begann mit einem Familiengottesdienst um 11 Uhr mit Pfarrer Holger Papies. Es stehen personelle Veränderungen in der ev. Kirchengemeinde Stockum an. Im Oktober wird die Pfarrstelle in der ev. Kirche neu besetzt. Aletta Dahlhaus (43) wurde durch ein klares Votum des Presbyteriums zur neuen Pfarrerin in Stockum gewählt. Um die Gemeinde kennenzulernen, reiste die neue Pfarrerin zum Gemeindefest an und erfuhr wie laut es im Gemeindehaus gegenüber dem Pfarrhaus werden kann. Schon bei ihrer Vorstellung im Presbyterium waren die Musiker anwesend, erzählt Dahlhaus. Die neue Pfarrerin zieht mit ihrem Ehegatten und zwei Kindern in die Mittelstraße ein. Seit fast 7 Jahren arbeitet sie als Gemeindepfarrerin in Verl, südlich von Gütersloh und Bielefeld. Nach ihrem Studium an der Ruhr-Universität-Bochum arbeitete Sie am Berufskolleg Ennepetal. In Zukunft soll in Stockum nicht nur laut getrommelt, sondern auch laut gesungen werden. Dahlhaus bildete sich in Sachen Kirchenmusik weiter und ist ganz angetan von den neuen Kirchenliedern im neuen Gesangsbuch. Eine Probe davon bekommen die Kirchgänger am 9. Oktober, dann dürfen ev. Christen ihre neue Pfarrerin das erste Mal im Gottesdienst erleben, zwei Wochen später wird sie offiziell eingeführt.

Für Pfarrer Holger Papies war es ein besonders Gemeindefest, denn es war das letzte Fest unter seiner Führung. Er hat bereits das Pfarrhaus mit seiner Familie verlassen und ist in den Stockumer Bruch gezogen. Bald wird er auch sein Amt an die Nachfolgerin übergeben und damit auch die Pflichten, wie die Organisation eines Gemeindesfestes. Was bis jetzt Verpflichtung war, wird zum reinen Ehrenamt. Vier Monate vor einem Gemeindefest beginnt die Aufgabenverteilung. Papies kann auf ein starkes Team aus Presbytern und vielen engagierten Helferinnen und Helfern zählen. „Die Gemeinde ist erprobt in der Organisation von Gemeindefesten“, ergänzt der Kirchenmeister Norbert Mannebach. Seit 29 Jahren hilft er der Gemeinde, damit jedes Fest ein Erfolg wird. Schon am Freitag (1.7.) warf das Fest seinen Schatten voraus, denn die Gemeindeband „AufTakt“ griff mit ihrem Repertoire tief in die Plattenkiste und erinnerte im Gemeindesaal an Hits der Beatles, von Reinhard May, John Denver, Hannes Wader uvm. Am Sonntag stand Rolando Ccappa mit Musik aus den Anden auf der Bühne und die Band „Batucada“ trommelte lautstark brasilianische Klänge. Nur beim Wetter wurden die Gebete der Gemeinde nicht erhört, wenn es geregnet hat, dann nur kurz aber heftig.

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news-519 Thu, 23 Jun 2016 19:45:56 +0200 Mehrere Mülltonnen mit verfaultem Fleisch im Tiefendorf entdeckt. nachrichten/artikel/mehrere-muelltonnen-mit-verfaultem-fleisch-im-tiefendorf-entdeckt/ Witten-Annen. In den Morgenstunden des heutigen 23. Juni wurde die Wittener Polizei zur Kreuzung Tiefendorf/Vöckenberg im Stadtteil Stockum gerufen. In der dortigen Grünanlage hatte eine Spaziergängerin gegen 07.25 Uhr ca. zehn umgekippte Mülltonnen mit offensichtlich verfaultem Fleisch entdeckt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Tonnen dort vermutlich am gestrigen 22. Juni, zwischen 21.00 und 23.00 Uhr, abgekippt worden sind. Das Bochumer Kriminalkommissariat 11 bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-4110 oder -4441 (Kriminalwache) um Täter- und Zeugenhinweise

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news-518 Wed, 04 Nov 2015 00:12:20 +0100 Ev. Kirchengemeinde informiert Mitglieder über Zukunftsentscheidungen nachrichten/artikel/ev-kirchengemeinde-informiert-mitglieder-ueber-zukunftsentscheidungen/ Witten-Stockum. Die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde versammeln sich am kommenden Sonntag (8.11.), um über „wichtige Zukunftsentscheidung“ zu diskutieren, teilt das Presbyterium mit. Nach einem feierlichen Gottesdienst zur Friedensdekade mit der Band „AufTakt“, wird die Gemeinde über das Verfahren der Neubesetzung der Pfarrstelle von Pfarrer Holger Papies informiert, der im September 2016 in den Ruhestand geht. Mitte Februar 2016 steht auch die Wahl der Presbyter- und Presbyterinnen in Stockum an. Die Presbyter stellen den Gemeindekirchenrat in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Ihre Amtsdauer beträgt 4 Jahre. In der Gemeindeversammlung wird den Gemeindegliedern die Bedeutung des Amtes nahegebracht und sie werden über das Wahlverfahren unterrichtet.

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news-517 Sun, 25 Oct 2015 18:00:32 +0100 Cliquentreff und weitere Akteure stellen Stockumer Graffiti-Projekt vor nachrichten/artikel/cliquentreff-und-weitere-akteure-stellen-stockumer-graffiti-projekt-vor/ Witten-Stockum. Damit die Außenwand der Stockumer Sporthalle schöner aussieht, gab es in der letzten Juniwoche ein Graffiti-Projekt unter der Leitung von Jonas Heinevetter. Sowohl die Jugendlichen als auch die Anwohnern hatten schon länger den Wunsch, hier eine tolle Gestaltung zu organisieren, da die Wand von Unbekannten immer wieder beschmiert wurde. Das kreative Ergebnis kann sich sehen lassen und will stolz vorgezeigt werden!   Die Mobile Arbeit (Amt für Jugendhilfe und Schule, Bereich Cliquentreffs) möchte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken und lädt zu einer kleinen Präsentation und anschließendem Kaffee in den Cliquentreff Stockum ein: Los geht’s dort am Mittwoch, 28.10, um 17 Uhr.

Rückblick

Beteiligte an dem Projekt waren der Stockumer Dorfverein e.V. und der SPD Ortsverein Stockum, die Mobile Arbeit gemeinsam mit den Jugendlichen aus dem Cliquentreff Stockum, und der Künstler Jonas Heinevetter (im Rahmen des WiWiBu-Projektes).

Koordiniert von Frau Halime Cosgun von der Mobilen Arbeit haben sich die Jugendlichen und der Künstler sowie Walter Sander (SPD) im Vorfeld über die Gestaltung und Vorgehensweise abgesprochen.

Der Stockumer Ortsverein der SPD hat einen Teil der Kosten in Höhe von 1.200 Euro übernommen; die restlichen Kosten trägt die Abteilung der Jugendförderung im Amt für Jugendhilfe und Schule. 

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news-514 Sun, 25 Oct 2015 16:21:46 +0100 Was blinkt denn da im Feld? nachrichten/artikel/was-blinkt-denn-da-im-feld/ Witten-Stockum. Auf dem Feldweg zwischen der Rügenstraße und dem Dorneywald, mitten im nichts blinkt ein orangene Leuchte? Wird die Baustelle aus der Rügenstraße nun auch bis in den Dorneywald ausgeweitet, denkt sich der Laie, der Fachmann staunt auch nicht schlecht. Spaßvögle haben wohl eine Leuchte von der Baustelle in der Rügenstraße mitgenommen und auf einem Zaunpfahl aufgestellt. Am Tag fällt es nicht besonders auf, in der Nacht macht die Baustellenleuchte ganze Arbeit. Wohl nur solange, bis die Bauarbeiter sich diese zurückholen.

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news-513 Sun, 25 Oct 2015 16:06:20 +0100 Kartoffelernte in Stockum nachrichten/artikel/kartoffelernte-in-stockum/ Witten-Düren. Das schöne Herbstwetter mit angenehmen 14 °C lockte nicht nur viele Spaziergänger in die Wälder und auf die Feldwege rund um Düren und Stockum, sondern auch die Erntehelfer aufs Feld. Zwischen Am Katteloh und der Mühlenstraße konnten Spaziergänger die Kartoffelernte beobachten. Es ist schon die zweite Kartoffelernte in Düren, vor einigen Wochen wurden Kartoffel zwischen Dürener und Hörder Straße eingefahren. Einen Tag später wurde das Feld vom Menschen belagert, die von der Erntemaschine liegengelassene Kartoffel aufgesammelt haben.

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news-516 Fri, 23 Oct 2015 15:00:00 +0200 Neue Kunden gewinnen mit Instagram und Pinterest nachrichten/artikel/neue-kunden-gewinnen-mit-instagram-und-pinterest/ Witten-Annen. Die Gewinnung neuer Kunden mit Instagram und Pinterest war Thema eines Workshops der gemeinsam vom IHK Regionalbüro und der Wittener Wirtschaftsförderung am 21.10. angeboten wurde. Mehr als 30 Unternehmensvertreter informierten sich, wie man Veröffentlichung von Bildern in den beiden sozialen Netzwerken neue Kunden gewinnen kann. Referent Burkhard Asmuth von der Agentur Contunda erklärte im Technologiezentrum FEZ, wie die Portale im Rahmen der Unternehmenskommunikation eingesetzt werden können. Neben theoretischen Hintergründen zeigte der Social Media Experte Best Practice Beispiele und beantwortete Fragen zur praktischen Umsetzung. Nicht nur einen Hammer verkaufen, sondern eine Geschichte erzählen

Gleich zu Beginn des Seminars warnte Burkhard Asmuth vor der Veröffentlichung „eiskalter Schnappschüsse“. Vielmehr gelte es, eine eigene Bildsprache zu entwickeln und nach und nach eine eigene Community aufzubauen. Dazu zeigte Burkhard Asmuth verschiedene Beispiele. „Man muss weiter denken. Man verkauft nicht einfach einen Hammer. Man muss eine Geschichte erzählen “, erklärte Burkhard Asmuth seine Herangehensweise an kommende Kampagnen. Auch die Seminarteilnehmer lud er ein, um die Ecke zu denken, Produkten und Dienstleistungen im Bild Aspekte hinzuzufügen und Kreativität zu wagen.

Pinterest hat weltweit 100 Millionen Nutzer

Unternehmen können genau wie Privatpersonen kostenfrei digitale Pinnwände anlegen und Fotos an diese pinnen. Zu jeder Pinnwand kann man eine aussagekräftige Beschreibung anlegen. Möglich ist das Hochladen eigener Fotos aber auch durch die Nutzung fremder Fotos, die jeweils mit ihrer Quelle im Internet an die Pinnwand gebracht werden und mit einem kurzen Text versehen werden sollten. Auch die Einbindung von Videos aus YouTube und Vimeo ist bei Pinterest möglich.

Instagram arbeitet mit Hashtags

Weit verbreitet sei auch Instagram. Bei diesem Anbieter kann jedes Unternehmen Bilder hochladen und diese mit Hashtags („#Mustertag“) versehen. Dabei handelt es sich um Suchworte, über die andere Nutzer auf die Bilder stoßen können. Gleiches ist auch möglich mit kurzen Videos bis zu 15 Sekunden.

Mit Shitstorms umgehen, sie nicht ‚aussitzen‘

Lohnend sei auch die Kommunikation mit Kunden und Interessenten über die Bildportale. So können Follower unter den Bildern Kommentare hinterlassen und in einen Dialog eintreten. Wer antwortet, solle den Nutzer über dessen Nutzernamen („@Musternutzer“) direkt ansprechen, damit dieser eine automatische Benachrichtigung erhält.

Weiteres Thema in der Diskussion war der Umgang mit Shitstorms. Oft helfe eine Stellungnahme des Unternehmens. Das Aussitzen gelinge nur sehr selten. Manchmal könne es gelingen einen Shitstorm umzudrehen. Dafür sei in vielen Fällen die Hilfe von Experten wichtig.

Rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigen

Wichtig sei wie überall im Internet die rechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Neben dem Urheberrecht ist auch die Verlinkung eines Impressums wichtig. Nützlich sei eine Präsenz in den Bildportalen auch für wenig internetaffine Branchen. Teils direkt und teils über den Effekt auf die Suchmaschinenplatzierung sei der bewusste Einsatz der Ästhetik der Bilder überzeugend für Neukunden. Diese sind in den Bildportalen oft auf Suche nach neuen Ideen und Inspiration. „Auf diesem Weg gewinnen Sie“, so die Schlussworte von Asmuth, „Reputation, Reichweite und Bekanntheit“.

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news-512 Mon, 19 Oct 2015 22:03:11 +0200 Jetzt anmelden: Selbstbestimmt vorsorgen für Krankheit und Alter nachrichten/artikel/jetzt-anmelden-selbstbestimmt-vorsorgen-fuer-krankheit-und-alter/ Witten. Vorsorge zu treffen ist nicht nur ein Thema für Menschen im fortgeschrittenen Alter: Unfall oder Krankheit kann auch junge Menschen treffen. Eine automatische Vertretungsmacht gibt es in Deutschland nicht. Über das Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ informieren die Mitarbeiter der Betreuungsstelle der Stadt Witten und des Betreuungsvereins des Caritasverbandes am Donnerstag, 12. November von 17:00 bis 19:15 Uhr, in den Räumen der vhs WWH, Holzkampstraße 7. Bei dem Termin geht es unter anderem um diese Fragen: Wer soll für mich Entscheidungen treffen, wenn ich durch Krankheit oder infolge eines Unfalls selbst nicht handeln kann? Was ist zu beachten, wenn ich eine Person meines Vertrauens bevollmächtigen möchte? Wie kann ich meine Wünsche zu ärztlicher Versorgung in einer Patientenverfügung formulieren.

Individuelle Beratung gibt es jederzeit bei der Stadt Witten und der Caritas, auf Wunsch kommt der Betreuungsverein auch nach Hause.

Die städtische Betreuungsstelle ist montags, mittwochs, donnerstags und freitags jeweils in der Zeit von 8 bis 9 Uhr erreichbar unter den Rufnummer (02302) 581-5017, -5018, -5019 und -5025. Auf Wunsch informiert der Betreuungsverein auch zuhause zum Thema „Selbstbestimmt vorsorgen…“: Anmeldung unter (02302) 278 3068.

Anmeldungen nimmt die vhs unter Tel. 581-8610 entgegen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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news-515 Mon, 19 Oct 2015 16:48:00 +0200 Innenminister Ralf Jäger führt Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier in ihr Amt ein nachrichten/artikel/innenminister-ralf-jaeger-fuehrt-polizeipraesidentin-kerstin-wittmeier-in-ihr-amt-ein/ Bochum. „Ich freue mich auf die Arbeit für die Menschen in Bochum, Herne und Witten“, erklärt am Montag (19.10.) Bochums neue Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier. „In Bochum übernehme ich eine gut aufgestellte Polizeibehörde mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Besonders wichtig ist mir die Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern, denn gerade im Bereich der Prävention können wir gemeinsam viel erreichen“. Im Bochumer Bergbaumuseum wurde sie von NRW Innenminister Ralf Jäger in ihr Amt eingeführt. "Kerstin Wittmeier ist eine ausgewiesene Expertin mit großer Erfahrung als Polizeichefin in Oberhausen. Dort hat sie sehr gute Arbeit geleistet.", äußerte der Minister anlässlich der Feierstunde.

Kerstin Wittmeier, die zuvor an der Spitze des Polizeipräsidiums in Oberhausen gestanden hat, wird zunächst die einzelnen Dienststellen in ihrem neuen Revier sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenlernen. Der direkte und persönliche Kontakt ist der neuen Polizeipräsidentin besonders wichtig.
Sie tritt damit die Nachfolge von Diana Ewert an, die zur Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Arnsberg ernannt wurde.

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news-511 Thu, 15 Oct 2015 00:28:20 +0200 Der Winter kann kommen: Betriebsamt meldet randvolle Streusalzhalle nachrichten/artikel/der-winter-kann-kommen-betriebsamt-meldet-randvolle-streusalzhalle/ Witten-Stockum. Der erste Schnee in diesem Herbst blieb am Mittwoch (14.10.) einige Stunden auf den Feldern rund um Stockum liegen. Die Temperaturen pendeln sich nachts um die 0 °C ein. Viele Autofahrer denken entsetzt an ihr Auto und die Winterreifen, die noch nicht aufgezogen sind. Um 10.12 Uhr fielen am 14. Oktober die ersten Schneeflocken, heißt es aus dem Rathaus. Die Stadt Witten ist besser vorbereitet als viele Autofahrer. Die Salzhalle des städtischen Betriebsamtes ist randvoll. In Witten lagern ca. 1.100 Tonnen Streusalz. Weiter 800 Tonnen können kurzfristig abgerufen werden.

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news-510 Wed, 14 Oct 2015 20:00:00 +0200 Unfall in Stockum - Rollerfahrer (53) schwer verletzt nachrichten/artikel/unfall-in-stockum-rollerfahrer-53-schwer-verletzt/ Witten-Stockum. Am Dienstag (13.10.) ereignete sich auf der Dorneystraße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Rollerfahrer (53) schwer verletzt worden ist. Gegen 12.10 Uhr bog der Wittener Rollerfahrer von der Himmelohstraße in die Dorneystraße und stürzte ohne Fremdeinwirkung, dabei kollidierte er mit den am Fahrbahnrand stehenden Altpapiercontainern. Eingeklemmt blieb der Fahrer unter seinem Roller liegen. Ein Zeuge eilte sofort zur Hilfe und alarmierte die Feuerwehr. Der verletzte Wittener wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er stationär verblieb. Es gibt Hinweise darauf, dass der Unfall aufgrund einer Erkrankung erfolgte.

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news-509 Wed, 14 Oct 2015 01:15:42 +0200 Historischer Kalender mit Ansichten von Stockum und Düren nachrichten/artikel/historischer-kalender-mit-ansichten-von-stockum-und-dueren/ Witten-Stockum. Ein Stückchen Heimatgeschichte in Bildern präsentiert der druckfrische, historische Kalender der Heimatfreunde Stockum/Düren. Grüße aus Stockum und Düren heißt es auf dem Titelblatt für 2016. Der Kalender erzählt eine stille Geschichte – wie es früher einmal im Dorf war. Der ehemalige Stockumer Bahnhof ist dabei sowie der Steigerturm und das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Zu sehen sind auch der ehemalige Kolonialwarenladen Engel, Bauernhöfe, Landschaften und Balkeninschriften. Auch gab es im Dorf früher mal einen Schweinemeister auf dem Gutshof Schulze-Vellinghausen und einen Wasserturm auf dem Gerdeshof.

Die historischen Ansichten sind allesamt aus dem Archiv der Heimatfreunde und wurden ausgesucht und zusammengestellt von Karoline Robbert. Das Druckwerk ist erhältlich in der Buchhandlung Gronau an der Hörder Straße 340 und kostet 18 Euro.

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news-508 Thu, 08 Oct 2015 13:32:59 +0200 Laubsammelbehälter wieder in Stockum - Herbstlaub bitte nicht in die Straßenrinne kehren nachrichten/artikel/laubsammelbehaelter-wieder-in-stockum-herbstlaub-bitte-nicht-in-die-strassenrinne-kehren/ Witten-Stockum. Der Herbst ist gekommen, und es fällt immer mehr buntes Laub von den Bäumen. Das Betriebsamt stellt aktuell rund 40 Laubsammelbehälter  – für das Laub von Straßenbäumen, nicht für die privaten Grünabfälle – auf und erläutert auch, warum man das Laub nicht einfach in die Straßenrinnen kehren darf: „Wenn Blätter die Kanalisation verstopfen, stehen bei starkem Regen die Keller im Nu unter Wasser.“ Deshalb müssen Grundstückseigentümer dafür sorgen, dass das Laub ordnungsgemäß beseitigt wird: auf dem Komposthaufen im eigenen Garten, in der Biotonne oder in einem der Sammelbehälter, die es in allen Stadtteilen gibt. Verunreinigungen durch Plastiktüten oder anderen Müll sind zu vermeiden, da die Blätter kompostiert werden sollen. Auch Äste oder andere Gartenabfälle haben in den Containern nichts zu suchen.

In Stockum stehen drei Behälter auf der Hörder Straße, einer vor der Firma Handtke-Wiros (Hausnummer 280), vor der kath. Kirche (Hausnummer 364) und am Fußweg zwischen der Hörder Straße und Stockumer Heide (Hausnummer 399), sowie an der Straße Am Dorneywald wegen der hohen Eichen dort, sagt Rolf Wickel von der Stadt Witten.

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news-507 Mon, 28 Sep 2015 01:00:20 +0200 Bürgermeisterwahl: Sonja Leidemann gewinnt die Stichwahl nachrichten/artikel/buergermeisterwahl-sonja-leidemann-gewinnt-die-stichwahl/ Witten-Stockum. Die amtierende Bürgermeisterin Sonja Leidemann ist gleichzeitig die neue Bürgermeisterin, jedoch ohne ihre Partei die SPD. Die SPD und CDU unterlagen mit ihrem Kandidaten Frank Schweppe. Die Einzelkandidatin Leidemann wird bis 2020 die Stadt Witten verwalten. Am Ende der nächsten Amtszeit wird sie Witten 16 Jahre gelenkt haben. 79.614 Wahlberechtigte Wittener konnten entscheiden, wer in Zukunft an der Spitze der Stadt Witten steht. Nur 25.742 Einwohner (32,3 %) machten vom Wahlrecht gebrauch. Die Stockumer waren weniger Wahlmüde, doch einen Grund zu Jubel gibt es auch hier nicht, nur 36,8 % wählten per Brief oder am Sonntag in den Wahllokalen Harkortschule oder dem Kath. Gemeindezentrum St. Maximilian Kolbe. Bei dem ersten Wahlgang vor zwei Wochen waren es noch über 400 Stockumer mehr. Im Vergleich zu dem ersten Wahlgang blieb einer von vier Wählern Zuhause. Unter den Stockumer Wahllokalen wird der Unterschied am stärksten im Wahlbezirk 32.01 sichtbar. Das Wahllokal im kath. Gemeindezentrum besuchten statt 400 nur noch 290 Wähler.

Wie geht es nun weiter in Witten? Die Bürgermeisterin hofft auf mehr Geld vom Land und Bund, um die schweren Herausforderungen, wie die Straßen- und Schulsanierung, den Kindergartenbau in den nächsten Jahren zu bewältigen. Auch die Flüchtlingsunterkünfte müssen aus Mitteln aus Düsseldorf und Berlin stärker unterstützt werden. Auf der Tagesordnung steht die Genehmigung des Haushaltes. Für Menschen die wenig Geld haben, müssen vernünftige Unterkünfte auf dem Wohnungsmarkt entstehen, um Verdrängungswettbewerb zu verhindern, sagte stockum.de Sonja Leidermann.

Wie positioniert sich nun die große Koalition (GroKo) aus SPD und CDU? „Es wäre fatal, wenn die GroKo gegen die Bürger votieren würde“. Leidemann und die Verwaltung stehen für eine sachorientierte Arbeit. Die Bürgermeisterin hofft, die Parteien kehren zu dieser zurück. „Die Verwaltung muss partieübergreifend arbeiten, das habe ich in den 11 Jahre vorher auch gemacht“.

Über den Sieg von Leidemann freut sich auch der Stockumer SPD-Ratsherr Walter Sander. Sander kämpft gegen die Entstehung eines Industriegebietes im Vöckenberg an der Autobahnausfahrt Stockum. Leidermann hat ein Umweltgutachten in Auftrag gegeben und so die Entstehung eines neuen Gewerbegebietes vorerst ausgebremst.

Wie es nun weiter mit der gespaltenen SPD in Witten geht, wollte ab Wahlabend niemand prophezeien. Viele SPD-Mitglieder stellten sich im Wahlkampf auf die Seite der Gewinnerin und verweigerten der SPD die Unterstützung ihres Wahlkampfs.

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news-506 Mon, 14 Sep 2015 00:50:03 +0200 Stockumer waren nicht Wahlmüde: Leidemann und Schweppe gehen in die Stichwahl nachrichten/artikel/stockumer-waren-nicht-wahlmuede-leidemann-und-schweppe-gehen-in-die-stichwahl/ Witten-Stockum. 5.554 Stockumer waren am Wahlen-Sonntag (13.9.) wahlberechtigt. 2.466 machten in den Wahllokalen oder per Briefwahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Die Wahlbeteiligung in Witten lag bei 39,15 Prozent. Stockum war zwei geteilt, währen im Wahlbezirk 31 Stockum-West 46,9 % der Berechtigten an die Wahlurne schritten, waren es im Osten Stockums nur 42,0%. Beide Favoriten erreichten keine Mehrheit in Witten. Die Stichwahl findet am 27. September 2015 statt. 

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news-501 Fri, 11 Sep 2015 23:00:00 +0200 Aktion Bürgermeisterwahl 2015: Stefan Borggraefe (Piratenpartei Deutschland) nachrichten/artikel/aktion-buergermeisterwahl-2015-stefan-borggraefe-piratenpartei-deutschland/ Ende Juli 2015 wurden die Namen aller Wittener Bewerber für das Bürgermeisteramt von der Stadt Witten bekannt gegeben. Die Redaktion von stockum.de hat alle Bewerber angeschrieben und gebeten fünf Aussagen zu ergänzen, um ihre Pläne für unseren Stadtteil zu erfahren. Vier Kandidaten beantworteten die Anfrage per E-Mail. Wir haben die Texte unverändert übernommen. Das wichtigste Ziel während meiner Amtszeit wird sein …

… dass Witten überhaupt erst einmal allgemein bekannte Ziele bekommt, denn bisher ist dies nicht der Fall. „Witten 2020“ wurde verwässert und nie ausreichend bekannt gemacht. Insbesondere fehlen im Haushalt  Zieldefinitionen mit passenden Kennzahlen, um die Zielerreichung kontrollieren zu können. Deshalb will ich Politik, Verwaltung und Bürger an einen Tisch bringen und gemeinsam Ziele entwickeln.

Mein Vorschlag für ein übergeordnetes, griffiges Leitbild heißt „Witten – digital und lebendig!“. Ich möchte, dass Witten beim digitalen Wandel vorne dabei ist und wir die Chancen in nutzen, die sich daraus ergeben, insbesondere durch die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze.

Einer der größten Fehler der letzten Jahre war es, dass sich die Stadt Witten nicht mit der Telekom einigte, die Witten zu einer Pilotstadt beim schnellen Internet mit Glasfaser machen wollte. Um diesen Rückschlag wieder auszugleichen, brauchen wir dringend einen nachhaltigen Breitbandausbau, der kommunal gesteuert wird.

Die andere Komponente das „lebendig“ bedeutet, dass der Wohnwert und der Freizeitwert der Stadt Witten erhalten und ausgebaut werden muss und dass die Stadt Witten diese Vorteile auch in der Außendarstellung für sich nutzt.

Witten hat es bitter nötig, dass wieder an einem Strang gezogen wird.

Die Transparenz meiner Arbeit im Rat werde ich mit diesen Mitteln herstellen …

Da gibt es ganz klare Maßnahmen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Ratssitzungen im Internet übertragen werden, damit mehr Menschen aus erster Hand erfahren können, was und wie im Rat diskutiert wird.

Politik muss nachvollziehbar sein. Ich würde dies im Grunde genauso weiter machen, wie ich es jetzt schon als Ratsmitglied mache. Ich will erklären, wie politische Entscheidungen getroffen werden, und weiter sehr gut ansprechbar und für die Bürger erreichbar sein. So werde ich auch als Bürgermeister weiter für Fragen und Anregungen der Bürger sehr offen sein. Ich werde einmal pro Woche eine offene Bürgersprechstunde machen, zu der Menschen auch ohne Termin kommen können, damit dieses Angebot so niedrigschwellig wie möglich ist.

Es sollte nachvollziehbar sein, welche Vorhaben bei der Stadtverwaltung derzeit anstehen. Dafür will ich eine Vorhabenliste auf der Webseite der Stadt Witten. Durch sie soll leicht ersichtlich sein, welche Projekte in den nächsten Jahren anstehen, wer die Ansprechpartner für die Projekte sind, und welche Möglichkeiten es gibt, sich mit Vorschlägen, Ideen oder Beschwerden zu beteiligen.

Während meiner Amtszeit strebe ich folgende Änderung in Stockum an …

Ich lehne ich die Einrichtung des angedachten interkommunalen Gewerbegebiets an der Pferdebachstraße ab. Ich bewerte den Verlust an Lebensqualität und Natur höher als die zweifelhaften wirtschaftlichen Vorteile. Das Gebiet dient der Naherholung und ist als regionaler Grünzug für das Stadtklima wichtig. Die Bodenqualität ist so gut, dass sie sich auch für den boomenden Markt der ökologischen Landwirtschaft eignet. Eine Entwicklung in diese Richtung erscheint mir erstrebenswert. Mir ist es wichtig, dass der besondere Charakter Stockums mit seiner „Insellage“, seinem Zusammenhalt als Stadtteil und den zahlreichen Vereinen erhalten und weiterentwickelt wird.

Ich bewerbe mich um das Bürgermeisteramt weil …

… ich Spaß daran habe, Witten mitzugestalten. Ich habe viele Ideen dazu, was in Witten besser laufen kann. Nach fast 70 Jahren immer die gleiche Partei an der Macht, gibt es viel Filz und wenig Bereitschaft über Veränderungen nachzudenken. Um diese Lethargie zu durchbrechen und Witten wieder aktiv zu entwicklen, muss dringend ein neuer Bürgermeister an die Stadtspitze, der altlastenfrei und nicht betriebsblind ist.

Eine weitere Motivation ist der Ärger über das vergangene Jahr. Der Stadtrat hatte für 2016 einen Vorratsbeschluss über eine drastische Grundsteuer-B-Erhöhung und eine moderate Gewerbesteuererhöhung getroffen. Diese Entscheidung habe ich als Ratsmitglied mitgetragen. Dies habe ich aber nur getan, weil vereinbart war, dass wir das Jahr lang daran arbeiten, diese Steuererhöhungen abzumildern. Geschehen ist fast nichts. Stattdessen habe ich leider erleben müssen, wie persönliche Machtspiele und Animositäten die Politik gelähmt haben. Das hat mich richtig sauer gemacht, weil diese Steuererhöhungen gerade auch ärmere Menschen treffen.

Schon jetzt hat Witten die höchste pro-Kopf-Verschuldung und das niedrigste pro-Kopf-Einkommen im Ennepe-Ruhr-Kreis und liegt bei der Verschuldung auf Platz 352 von 383 Kommunen in NRW. Dies ist auch das Zeugnis der Amtszeit der Bürgermeisterin und ihres ersten Beigeordneten. Deshalb wollte ich keinen der beiden SPD-Kandidaten unterstützen und habe mich dann letztlich dazu entschlossen, selbst zu kandidieren. Schlechter kann ich es auch nicht machen. Ganz im Gegenteil: Ich habe ich viele Ideen, wie es besser geht.

In Witten wird derzeit nur der Status Quo und der Mangel verwaltet, statt zu gestalten. Ich habe viele Ideen, die nicht viel kosten, um hier in Witten etwas zu verbessern und die würde sie gerne umsetzen. Dafür brauche ich das Mandat der Bürger.

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news-504 Fri, 11 Sep 2015 23:00:00 +0200 Aktion Bürgermeisterwahl 2015: Walter Budziak (Einzelbewerber) nachrichten/artikel/aktion-buergermeisterwahl-2015-walter-budziak-einzelbewerber/ Ende Juli 2015 wurden die Namen aller Wittener Bewerber für das Bürgermeisteramt von der Stadt Witten bekannt gegeben. Die Redaktion von stockum.de hat alle Bewerber angeschrieben und gebeten fünf Aussagen zu ergänzen, um ihre Pläne für unseren Stadtteil zu erfahren. Vier Kandidaten beantworteten die Anfrage per E-Mail. Wir haben die Texte unverändert übernommen. Das wichtigste Ziel während meiner Amtszeit wird sein …

Im Vergleich zu benachbarten Städten und Gemeinden fällt Witten immer weiter zurück und läuft Gefahr, den Anschluss vollends zu verlieren. Bedingt durch die seit Jahren schwelenden parteipolitischen und personellen Reibereien im Rathaus ziehen Rat und Verwaltung nicht an einem Strang. Im Gegenteil: Schon innerhalb der Verwaltung fehlt es an Geschlossenheit, an dem Willen und dem Mut, wohl auch an der Kompetenz, der Stadt die Impulse zu geben, die sie braucht, um sich in Zukunft als lebenswerte und fortschrittliche Kommune zu behaupten. Diese Impulse werde ich einbringen.

Ich werde den Verweilwunsch in der Innenstadt und den Stadtteilzentren beleben und damit den lokalen Einzelhandel stärken, ich werde im Austausch mit Erkenntnissen der wissenschaftlichen Stadtentwicklungsforschung ein modernes Stadtmanagement etablieren, ich werde die desolate Finanzlage konsequent angehen, mit klaren Prioritäten für das Notwendige, mit Zurückstellungen für das Wünschenswerte und mit innovativen Finanzierungsmodellen für Wesentliche. Witten wird wieder die Stadt an der Ruhr werden, die sich ihrer Bürgerinnen und Bürger annimmt, in der sich alle, die hier leben, wohl und ernstgenommen fühlen.

Die Transparenz meiner Arbeit im Rat werde ich mit diesen Mitteln herstellen …

Die Beschlüsse und Anregungen von Bürgerkonferenzen, am großen Tisch für die gesamte Stadt, an kleineren Tischen für die Stadtteile, werden wesentliche Bausteine meiner Arbeit sein. Ich werde die Bürgerschaft und die Verwaltung digital vernetzen. Z. B. werde ich dafür sorgen, dass vergebliche Versuche, eine Ansprechperson in der Verwaltung zu erreichen, unterbleiben. Per Internet bzw. Smartphone wird es möglich sein, vorab anzufragen, wer im Rathaus wann erreichbar ist.

Ausschreibungen, Angebote und die Kriterien einer Auswahl bzw. Vergabe werden bei allen städtischen Aufträgen offengelegt. Ebenso Verstrickungen und Beteiligungen der verantwortlichen Entscheider, um Interessenskollisionen mit dem Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf effiziente Verwendung ihrer Abgaben zu gewährleisten. Alles politische und verwalterische Handeln muss dem Gemeinwohl dienen.

Während meiner Amtszeit strebe ich folgende Änderungen in Stockum an:

Auch Stockum braucht eine attraktive Mitte als Begegnungsraum für das Beschaffen des täglichen Bedarfs, für Gespräche, für Wohlbefinden. Auch in Stockum müssen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger wieder Vorrang haben vor abstrakten Interessen der Wirtschaft oder der Verkehrsplanung. Mit einer besseren Anbindung an die Innenstadt und ihren gesellschaftlichen und kulturellen Angeboten muss auch Stockum als attraktiver Wohn- und Lebensraum erhalten und gestärkt werden. Bezahlbares Bauland für junge Familien, attraktive Wohnangebote für Beschäftigte der umliegenden Universitäten, entsprechende Angebote von lokalen Einzelhändlern und Gastronomiebetreibern, ich sehe Stockum als Wohnzimmer in der Mitte der Hausgemeinschaft Witten/Bochum/Dortmund.

Der Schaffung eines neuen Industriegebietes im Vöckenberg begrüße ich [überhaupt nicht] …

Gewerbegebiete sind manchmal notwendig, um das wirtschaftliche Überleben einer Stadt zu gewährleisten. Wenn sie angenommen werden. Wenn ein Bedarf erkennbar ist. Wenn sie denn eingebunden sind in ein gesamtstädtisches Konzept und eine gesamtstädtische Strategie. Welche Unternehmen, welche Betriebe sollen sich dort ansiedeln? Welche mittel- und langfristigen Perspektiven (Branche, Umsätze, Arbeitsplätze etc.) bringen sie mit? Wie sieht die Bilanz von städtischen Vorleistungen zu den zu erwartenden Einnahmen (Gewerbesteuern) aus? Nicht zuletzt ein zunehmender interkommunaler Abgleich und eine interkommunale Zusammenarbeit spielen bei solchen Festlegungen eine wichtige Rolle. Allen Entscheidungen voran steht die Frage, trägt ein Gewerbegebiet zum Allgemeinwohl bei. Denkbar wären schließlich auch andere Entwicklungsstraßen einer Stadt, in Richtung einer Dienstleistungs-, einer Bildungs- oder Kulturmetropole zum Beispiel. Dann spielten Gewerbegebiete eine eher untergeordnete Rolle.

Ich bewerbe mich um das Bürgermeisteramt, weil …

Als Journalist, zuletzt bei der Frankfurter Rundschau, sind mir viele kuriose, spannende, manchmal abenteuerliche Menschen, Unternehmen und Verwaltungen begegnet. Ich habe berichtet, Zahlen gesammelt, ausgewertet, in größere Zusammenhänge eingeordnet. So etwas wie das politische und administrative Handeln der Verantwortlichen in Witten war nicht dabei.

Ich bin vor 50 Jahren nach Witten gekommen, bin hier gewachsen, zur Schule gegangen, heimisch geworden. Witten ist wunderbar; herzliche, offene, bodenständige Menschen, eine kraftvolle Mischung aus Industriekultur und Natur- und Freizeiterlebnis. Vor dem Hintergrund der verfahrenen personellen und politischen Lage im Rathaus sehe ich Witten in größter Gefahr, das alles unter den Lasten einer extrem verkorksten Finanzpolitik aufs Spiel zu setzen. Dem muss ich mich entgegenstellen. Das bin ich den Mitbürgerinnen und Mitbürgern schuldig, die mich fast mein ganzes Erwachsenenleben lang begleitet und bereichert haben.

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news-505 Fri, 11 Sep 2015 23:00:00 +0200 Aktion Bürgermeisterwahl 2015: Sonja Leidemann (Einzelbewerber und SPD-Mitglied) nachrichten/artikel/aktion-buergermeisterwahl-2015-sonja-leidemann-einzelbewerber-und-spd-mitglied/ Ende Juli 2015 wurden die Namen aller Wittener Bewerber für das Bürgermeisteramt von der Stadt Witten bekannt gegeben. Die Redaktion von stockum.de hat alle Bewerber angeschrieben und gebeten fünf Aussagen zu ergänzen. Vier Kandidaten beantworteten die Anfrage per E-Mail. Wir haben die Texte unverändert übernommen. Die amtierende Bürgermeisterin Sonja Leidemann hat uns zu ihrer Pressekonferenz eingeladen. Die Aussagen übernehmen wir aus der 9-seitigen Leistungsbilanz, die auf der Homepage der Bewerberin im vollen Umfang abgerufen werden kann. Auf stockum.de zitieren wir nur die Ausschnitte, die für den Stadtteil Stockum uns relevant erscheinen. Das wichtigste Ziel während meiner Amtszeit wird sein …

Als Bürgermeisterin bin ich Leiterin der Verwaltung, in der in Witten etwa 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Ich bin gleichzeitig Vorsitzende des Rates und an dessen Beschlüsse gebunden. In der ersten Wahlperiode 2004-2009 gab es 13 Fraktionen und Gruppierungen und keine klaren Mehrheiten. In der zweiten Wahlperiode 2009-2014 waren 10 Fraktionen und Gruppierungen vertreten. Die „Kooperation der Vernunft“, bestehend aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und WBG war maßgeblich politisch entscheidend. Seit 2014 bestimmt überwiegend das „Bürgerbündnis“ aus SPD und CDU das politische Geschehen.

Seit mehr als 15 Jahren befindet sich die Stadt Witten in der Haushaltssanierung, d.h. sie ist äußerst restriktiven Rahmenbedingungen in der Haushaltsführung und -bewirtschaftung unterworfen. Im Jahre 2011 hat das Land Nordrhein-Westfalen das sog. Stärkungspaktgesetz verabschiedet, dem auch die Stadt Witten unterliegt. Um finanzielle Unterstützung vom Land zu bekommen, sind die dem Stärkungspakt angehörenden Kommunen verpflichtet, bis zum Jahre 2016 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.

Einen ausgeglichenen Haushalt bis 2016 vorzulegen, geht angesichts stetig steigender Belastungen, insbesondere im Bereich der Ausgaben für Jugend und Soziales sowie Kosten für Asylsuchende, nur über eine stetige Reduzierung der Sachkosten und der Personalkosten, vorwiegend in der Kernverwaltung und in den letzten Jahren leider durch die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern.
In den letzten Jahren sind, insbesondere in der Kernverwaltung, über 200 Stellen durch die Einführung des Dokumentenmanagementsystems (DMS), von E-Government-Strategien und durch die Straffung von Verwaltungsabläufen abgebaut worden. Bis zum Jahre 2020 sollen in der Kernverwaltung weitere Stellenreduzierungen folgen, die nur durch weitere Straffungen und Reduzierung von Aufgaben kompensiert werden können.

Gemeinsam mit vielen anderen Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Landräten kämpfe ich auf Bundes- und Landesebene für eine gerechtere finanzielle Ausstattung der Kommunen, ohne die sie auf Dauer nicht lebensfähig sein werden. Ich bin mit meinem früheren Dorstener Bürgermeisterkollegen Initiatorin des Zusammenschlusses der kreisangehörigen Städte im Stärkungspakt Phase I. Regelmäßig weisen wir durch Briefe, Gespräche und Appelle auf die schwierige Situation unserer Kommunen hin und kämpfen für Korrekturen im Stärkungspakt.

Die Transparenz meiner Arbeit im Rat werde ich mit diesen Mitteln herstellen …

Sonja Leidemann ist in den sozialen Medien (Facebook, Twitter) vertreten. Sie informiert die Bürger auf der Homepage der Stadtverwaltung, bietet einen Bürgersprechstunde an und will diese Kommunikationsmittel beibehalten.

Während meiner Amtszeit strebe ich folgende Änderungen in Stockum an:

Ein konkretes Ziel für Stockum konnten wir in dem 9-seiteigen Programm nicht finden. Deshalb übernehmen wir aus der Pressemitteilung alle Ziele, die nicht konkret mit einem Stadtteil verbunden sind.

„Bürgerschaftliches Engagement zu fördern ist mir ein großes Anliegen. Die Einführung der Ehrenamtskarte, der Besuch ehrenamtlich tätiger Einrichtungen und Organisationen, die Förderung der Freiwilligenagentur Focus sowie die regelmäßige Organisation unseres Ehrenamtsempfangs sind Ausdruck für meinen Dank an alle ehrenamtlich Tätigen.

Eine starke Innenstadt und sieben starke Stadtteile stellen als räumliches Leitbild die Grundlage unseres Handelns dar und waren die Eckpfeiler vieler politischer Entscheidungen.“

  • Weitere Konsolidierung unseres Haushaltes
  • Fortführung des U-3-Ausbaus
  • Fortführung der Schulentwicklungsplanung
  • Fortführung der Intergration von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund
  • Rathaussanierung und Erstellung eines bürgernahen Services
  • Weiterentwicklung der Wittener Verwaltung u.a. durch Ausweitung der E-Government-Angebote und der Digitalisierung
  • Ausbau des Gesundheitsmanagements in der Stadtverwaltung
  • Fortführung der Handlungsstrategie „Unser Witten 2030“ – Aktualisierung und Ergänzung der vorhandenen Konzepte aus „Unser Witten 2020“
  • Erhalt eines umfassenden Kulturangebotes in Witten und aller Kulturinstitute
  • Erarbeitung eines Masterplanes Kultur
  • Stetige Förderung bürgerschaftlichen Engagements
  • Weitere Stärkung der Innenstadt und der Stadtteile
  • Durchführung der Sanierungen der Pferdebach- und der Sprockhöveler Straße sowie weiterer Straßen
  • Rezertifizierung für den European Energy Award
  • Fertigstellung des Radwegekonzeptes
  • Kooperation mit der Stadt Bochum zur Entwicklung der Opelflächen
  • Beteiligung an der Entwicklung regionaler bzw. interkommunaler Gewerbeflächen
  • Erarbeitung eines Masterplanes Wirtschaft
  • Bestandspflege und -erhalt unserer Wittener Unternehmen
  • Gemeinsam mit dem Kreis Erarbeitung eines Konzeptes für den Breitbandausbau
  • Weitere Beteiligung an der Profilierung Wittens als Gesundheitsstadt

Der Schaffung eines neuen Industriegebietes im Vöckenberg begrüße ich [überhaupt nicht] …

Ich bewerbe mich um das Bürgermeisteramt, weil …

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news-503 Thu, 10 Sep 2015 23:34:06 +0200 Aktion Bürgermeisterwahl 2015: Frank Schweppe (SPD) nachrichten/artikel/aktion-buergermeisterwahl-2015-frank-schweppe-spd/ Ende Juli 2015 wurden die Namen aller Wittener Bewerber für das Bürgermeisteramt von der Stadt Witten bekannt gegeben. Die Redaktion von stockum.de hat alle Bewerber angeschrieben und gebeten fünf Aussagen zu ergänzen, um ihre Pläne für unseren Stadtteil zu erfahren. Vier Kandidaten beantworteten die Anfrage per E-Mail. Wir haben die Texte unverändert übernommen. Das wichtigste Ziel während meiner Amtszeit wird sein …

Das wichtigste Ziel meiner Amtszeit wird es sein, die Wirtschaft in unserer Stadt gut aufzustellen. Dazu gehört für mich nicht nur die Schaffung und Erhaltung einer guten Infrastruktur – gegenständlicher, wie digitaler. Arbeitsmarktexperten warnen seit Jahren vor einem Fachkräftemangel. Gleichzeitig wollen Wittener Betriebe und Unternehmen sich nicht nur räumlich, sondern auch personell erweitern. Das möchte ich durch gezielte Kooperationen von Schule und Wirtschaft unterstützen. Schülerinnen und Schüler können so schon früh für Berufe und Lebenswege begeistert werden und sammeln wichtig Praxiserfahrung für das spätere Arbeitsleben. Am Ende profitieren davon beide Seiten und die Allgemeinheit, denn: Die Zukunft Wittens liegt nicht mehr unter der Erde, sondern in den Köpfen unserer Kinder.

Die Transparenz meiner Arbeit im Rat werde ich mit diesen Mitteln herstellen …

Die Transparenz meiner Arbeit im Rat werde ich, wie bisher auch, durch einen intensiven Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern, Ratsmitgliedern und in unserer Stadt engagierten Menschen gewährleisten. Ich sitze seit 19 Jahren jeden Morgen ab viertel vor Acht an meinem Schreibtisch und freue mich über Besuch oder Anrufe von Menschen die Anregungen und Fragen haben. Ich weiß, dass dieses Verfahren des Telefonates, oder Gespräches von Angesicht zu Angesicht heute bei einigen Kolleginnen und Kollegen, durch digitale Auftritte im Internet abgelöst wurde. Sicherlich ist das auch ein Weg, jedoch nicht meiner. Mir ist es wichtig mit den Bürgerinnen und Bürgern im persönlichen Austausch zu stehen. So haben mich viele Wittenerinnen und Wittener in fast zwei Jahrzehnten Dienstzeit kennen- und schätzen gelernt und so möchte ich es auch weiterhin gerne fortführen.

Während meiner Amtszeit strebe ich folgende Änderungen in Stockum an ...

Aus Gesprächen in der letzten Stadtteilwerkstadt habe ich mitgenommen, dass in Stockum barrierefreie Wohnungen für die Zeit nach dem Berufsleben fehlen, genauso wie Servicewohnen und Pflegeplätze. Hier ist der Wunsch der Stadtteilbevölkerung deutlich formuliert worden, der Auftrag für die Verwaltung klar. Ich werde Ihn annehmen. Deshalb müssen wir städtische Grundstücke planerisch für diesen Zweck vorbereiten, uns auf die Suche nach geeigneten Flächen privater Grundstückseigentümer machen und diese mit ihnen für diesen Zweck entwickeln. Zeitgleich muss die Suche nach seriösen Investoren aus dem Pflegebereich beginnen.

4.Der Schaffung eines neuen Industriegebietes im Vöckenberg begrüße ich [überhaupt nicht] …

Wenn auch häufig anders dargestellt, sind in Witten aktuell keine neuen Gewerbeflächen geplant. Die Diskussion hat begonnen, das stimmt. Aber: ein politischer Auftrag ist dazu bisher nicht erteilt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für den Ennepe Ruhr Kreis sind in Witten zwei mögliche Standorte für Gewerbeflächen ausgewiesen: In Heven und in Stockum. Weder die genaue Lage, Größe noch Art der Nutzung sind formuliert, teilweise befinden sich die Flächen nicht einmal im Eigentum der Stadt.

Wir befinden uns also gerade am Anfang eines Prozesses, auf den wir zunächst keinen Einfluss haben. Momentan liegt der Ball beim Regionalverband Ruhr. Erst wenn dieser sich entschließen sollte, Gebiete in Witten in den Regionalplan einzubeziehen, besteht die Möglichkeit, den Flächennutzungsplan zu ändern und per Bebauungsplan Gewerbegebiete festzusetzen. Und: Selbst dann sind noch zahlreiche Gutachten, Anhörungen und weitere Verfahrensschritte erforderlich, um die Entscheidung des Rates vorzubereiten. Das ist noch ein weiter Weg, mit zahlreichen Hürden, bis jemand, so er es denn wollte, überhaupt eine Gewerbefläche in Witten nutzen /“ausschreiben“ könnte. Konkrete Pläne für eine Gewerbefläche in Stockum existieren nicht.

Ich bin selber ein naturverbundener Mensch und verstehe alle, die sich für den Erhalt von Freiflächen einsetzen. Andererseits gebe ich zu bedenken, dass Ausbildungs- und Arbeitsplätze in unserer Stadt dringend benötigt werden. Vielleicht signalisieren Inhaber von Wittener Betrieben zukünftig Bedarf für Erweiterung und Verlagerung. Menschen, die in den Stadtteilen bekannt sind, die mit ihren Unternehmen am Ort gehalten werden sollen. Die Diskussionen und Abwägungen zu den möglichen Gewerbeflächen müssen wir mit Augenmaß führen.

Ich bewerbe mich um das Bürgermeisteramt, weil …

Ich bewerbe mich für das Bürgermeisteramt, weil ich etwas ändern möchte in dieser Stadt. Witten hat große Aufgaben und Probleme vor sich, die durch den klammen Haushalt noch erschwert werden. Ich möchte mich diesen Herausforderungen stellen, weil ich an Witten hänge und durch über zwei Jahrzehnte Verwaltungserfahrung weiß, wie man eine Stadt sicher und für alle Beteiligten fruchtbar steuert. Ein Gegeneinander von Rat und Verwaltungsspitze, wie es in den letzten Jahren schon mehrfach zutage trat, wäre in der jetzigen Lage verheerend. Deshalb bin ich froh, dass die Mehrheit des Rates mir ihr Vertrauen ausgesprochen hat. Mit diesem Vertrauen und dem Vertrauen vieler Bürgerinnen und Bürger möchte ich arbeiten. Witten ist ein guter Ort für junge und alte Menschen, eine prickelnde Stadt für jede Lebenslage. Ich möchte, dass dieses gute Lebensgefühl der Wittenerinnen und Wittener anhält und wächst.

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news-502 Thu, 10 Sep 2015 23:07:57 +0200 Aktion Bürgermeisterwahl 2015: Ursula Weiß (Die Linke) nachrichten/artikel/aktion-buergermeisterwahl-2015-ursula-weiss-die-linke/ Ende Juli 2015 wurden die Namen aller Wittener Bewerber für das Bürgermeisteramt von der Stadt Witten bekannt gegeben. Die Redaktion von stockum.de hat alle Bewerber angeschrieben und gebeten fünf Aussagen zu ergänzen, um ihre Pläne für unseren Stadtteil zu erfahren. Vier Kandidaten beantworteten die Anfrage per E-Mail. Wir haben die Texte unverändert übernommen. Das wichtigste Ziel während meiner Amtszeit wird sein …

... die soziale Infrastruktur in Witten weiter auszubauen.

Die Menschen in Witten sollen sich hier gut aufgehoben fühlen. Die Kindertagesstätten und Schulen sollen in einem guten Zustand sein. Das Personal soll sich wertgeschätzt fühlen und den Herausforderungen entsprechend entlohnt werden. Erwerbslose sollen unterstützt werden. Strom- und Wassersperren sollen mit Hilfe der Stadtwerke zukünftig ausgeschlossen werden.

Die Beschäftigungsverhältnisse in Witten sollen auf sicheren Arbeitsplätzen beruhen, möglichst unbefristet und tarifgebunden sein. Öffentliche Aufgaben sollen weiterhin von der Stadt Witten selbst übernommen werden.

Für die älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen muss gesorgt werden. Ehrenamtliche Netzwerke, die der Vereinsamung entgegenwirken, das Seniorenbüro und weitere Beteiligte sollen in ihrer Arbeit stärker unterstützt werden.

Aktuell wichtig ist in diesen Tagen der Erhalt und Ausbau der Willkommenskultur für Flüchtlinge. Sie sind möglichst in festen Häusern in kleinen Gruppen unterzubringen.

In Witten ist weiterhin kein Platz für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!

Die Transparenz meiner Arbeit im Rat werde ich mit diesen Mitteln herstellen …

Zu Beginn der Ratsperiode habe ich bereits mit der Fraktion DIE LINKE den Antrag gestellt, die Ratssitzungen live im Internet zu übertragen. Leider gab es dafür keine ausreichende Mehrheit im Rat. Selbst die Piraten sprachen sich öffentlich im Rat gegen dieses Anliegen der LINKEN aus. Als Bürgermeisterin werde ich bewährte Systeme der Übertragung z. B. in Wuppertal prüfen und das beste Angebot in Witten installieren lassen.

Es gibt im Rathaus mehrere Gremien, die außerhalb der Öffentlichkeit tagen. Dazu gehört zum Beispiel das Haushaltssicherungskonzept-Begleitgremium. Hier werden in kleiner Runde ohne Öffentlichkeit Vorschläge zu Einsparungen beraten. Diese Beratungen gehören in die Öffentlichkeit, in öffentliche Sitzungen von Fachausschüssen und des Rates. Die Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt müssen von Anfang an über diese Beratungen informiert werden.

Bei großen Planungsvorhaben werde ich die Bürgerinnen und Bürger in Witten deutlich früher informieren, als es bisher geschieht und auch auf eine Änderung des Ortsrechts hinwirken. Nur so können sie sich selbst in den Planungsprozess einbringen. Ein entsprechender Antrag der LINKEN dazu ist leider ebenfalls im letzten Jahr abgelehnt worden.

Bestrebungen, großflächige Planungen nicht mehr über Bebauungspläne, sondern über Einzelbaugenehmigungen ohne Bürgerbeteiligung zu realisieren, erteile ich eine Absage. Einen Präzedenzfall, wie ihn WBG und Piraten beim Wickanngelände verlangen, darf es nicht geben.

Über Presseerklärungen, Informationen auf der Homepage der Stadt Witten sowie über dezentrale Bürgersprechstunden vor Ort werde ich die Arbeit im Rathaus soweit wie möglich für die Bürgerinnen und Bürger transparent gestalten. Der Einsatz von Facebook und weiterer sozialer Medien muss geprüft werden.

Das wichtigste Ziel während meiner Amtszeit wird sein …
Während meiner Amtszeit strebe ich folgende Änderung in Stockum an …

Die Kreuzungen müssen so beampelt werden, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher die Straßen überqueren können. Insbesondere Kinder müssen sichere Überwege vorfinden.

Es müssen neue Möglichkeiten für einen Jugendtreff in Stockum gefunden werden.

Die Büchereiaussenstelle muss wieder würdig untergebracht werden. Die angebotene Hilfen des Heimatvereins Stockum sollten aktiv miteinbezogen werden.

Die Infrastruktur für Fahradfahrerinnen und -fahrer soll weiter ausgebaut werden. Der Radtourismus kann auch wirtschaftlich für Stockum neue Impulse bringen.

Weiterhin werde ich mich für den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen, der vorhandenen Wälder und Freiflächen einsetzen.

Im Dorneywald sind die Gewässer naturnah zu erhalten. In der Laichzeit der Amphibien sollte der Verkehr im Wald gestoppt werden. Der Wald ist schonend zu einem naturnahen Wald weiter zu entwickeln. Der Dorneywald ist auch auf Wittener Seite unter Naturschutz zu stellen.

Der Schaffung eines neuen Industriegebietes im Vöckenberg begrüße ich überhaupt nicht ...

Das Gebiet zwischen der Pferdebachstraße und dem Vöckenberg wird heute für die Landwirtschaft genutzt. Es grenzt Stockum von der Innenstadt und von dem Gewerbegebiet im Wullen ab. Es trägt mit zur grünen Insellage von Stockum bei, die ein Grund für die hohe Wohnqualität von Stockum ist. Wichtig sind die Felder auch für den Frischlufttransport.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis und der Regionalverband Ruhr sind noch in der Prüfungsphase für neue Gewerbegebiete. Aus meiner Sicht sollten keine Gewerbegebiete gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden. So hat die Bürgerinitiative in Stockum ihren Protest bereits öffentlich gemacht. Hier würde ich als Bürgermeisterin in den Dialog eintreten und mich persönlich mit den Argumenten der Bürger auseinandersetzen.

Jeden Tag werden in NRW große Flächen versiegelt. Dieser Flächenfraß muss gestoppt werden. Auch aus diesem Grund dürfen die Felder am Vöckenberg nicht in ein Gewerbegebiet umgewandelt werden.

Ich bewerbe mich um das Bürgermeisteramt, weil ...

... ich glaube, dass Witten sozialer, ökologischer und demokratischer werden muss.

Die soziale Infrastruktur ist zu erhalten und weiter auszubauen.

In Witten und anderswo darf es kein Fracking geben. Als Bürgermeisterin werde ich die Initiative ergreifen, damit sich die Bürgermeister der betroffenen Kommunen an einen Tisch setzen und eine gemeinsame Strategie entwickeln.

Unsere lebensnotwendigen Ressourcen wie Luft und Wasser müssen geschützt werden. Die Frischluftschneisen sind von Bebauungen frei zu halten. Die Belastung mit Luftschadstoffe, die teilweise die gesetzlichen Grenzwerte überschreitet, ist mit effektiven Maßnahme zu minimieren. Gegen den Klimawandel und seine Folgen ist auch in Witten aktiv vorzugehen.

Die Transparenz politischer Vorgänge muss weiter erhöht werden. Die Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen und Anwohnergemeinschaften muss weiter ausgebaut werden.

Das Stärkungspaktgesetz NRW knebelt die Stadt Witten. Es sind die fehlenden Steuereinnahmen, die unser Haushaltsdefizit erzeugen. Es werden keine ausreichend Mittel für die Erfüllung der gesetzlichen und übertragenen Aufgaben von Land und Bund bereit gestellt. Dies muss sich ändern! Dafür werde ich mich einsetzen. Aus eigener Kraft kann die Stadt Witten ihre Überschuldung nicht beseitigen. Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern können wir diese Ziele in Witten erreichen.

 

 

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news-500 Sun, 06 Sep 2015 20:37:59 +0200 Endlich wieder Pflugtag - Heimatfreunde lockten aufs Feld nachrichten/artikel/endlich-wieder-pflugtag-heimatfreunde-lockten-aufs-feld/ Witten-Stockum. Im jährlichen Wechsel immer im September veranstalten die Heimatfreunde Stockum/Düren den Pflug- und Dreschtag in Stockum. In diesem Jahr stand erneut der Pflugtag am Vöckenberg an. Vor zwei Jahren ist der Pflugtag wegen starker Regenschauer abgesagt worden, in diesem Jahr ließen sich die Heimatfreunde den Spaß nicht nehmen und bauten ihre Zelte auf dem Feld auf. Die HLANZ-Freunde kamen mit ihren Treckern aus dem ganzen Ruhrgebiet nach Witten zum Acker zwischen der Stockumer Straße, Pferdebachstraße und der A 44. Genau auf dieser von der Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr heißgehrten Fläche, soll in Zukunft ein Industriegebiet entstehen, noch steht die Entscheidung aus, denn ein Gutachten wird gerade erstellt. Mit den Worten „Es wird wohl nichts mit dem Pflügen, der Boden ist zu feucht“, begrüßte mich Frau Reppelt am Zelt der Heimatfreunde. Eine lange Kuchentheke mit gespendete, selbstgemachten Kuchen und Torten bauten die Vereinsmitglieder im Zelt auf, herzhafte Speisen gab es im Zelt gegenüber. Wegen der Speisen kamen nur die wenigsten zum Vöckenberg, der Dieselgeruch vermischt mit Abgasen aus dem Auspuff der Porsche- und HLANZ-Trecker und die Möglichkeit endlich wieder einmal Fachklönen zu können, lockte Treckerfans von Nah und Fern. Ein Paradies für Kinder die endlich einmal ihre Gummistiefel in den Pfützen ausprobieren und den Boden mit den Händen anfassen konnten. „Dürfen wir uns auch mal draufsetzen“, lautete die häufige Frage an die Trecker-Besitzer, schon wurden die Smartphones hervorgeholt und die Fotos vom Nachwuchs auf einem roten Porsche um die Welt geschickt.

Mit 20 Treckern und Unimogs rückten die HLANZ-Freunde an. Der älteste aus dem Jahr 1936, der jüngste nur wenige Jahre alt und im täglichen Betrieb anzutreffen, sagt Markus Schwalm von den HLANZ-Freunde Ruhrgebiet. Abwechselnd setzten sich die Trecker in Bewegung. Die Besitzer boten Rundfahrten im Hänger für Kleinkinder an. Um 13 Uhr sollte das Showpflügen beginnen, wären da nicht die Regenschauer, die sich abwechselnd mit dem blauen Himmel die Klinke in die Hand gaben. „Wenn es Regnet, können wir das Pflügen nicht durchführen“, sagte auch Wolfgang Lippert, Vorsitzender der Heimatfreunde. Die HLANZ-Freunde wollten jedoch die etwa 350 Besucher nicht enttäuschen und setzen zum Pflügen an. Erst wurde das Feld mit einem modernen, dann mit historischen Gerät „beackert“. Den technischen Wandel, vom noch vom Pferd gezogenen, bis zum modernen Pflug, erklärte präzise den Besuchern der Stockumer Landwirt Heinrich Wilhelm Düren.

Ganz am Ende aller Fahrzeuge hat Markus Schwalm von den HLANZ-Freunden seinen Unimog aufgestellt. Während die Tochter im Fahrerhaus schlief, startet der Papa einen Einachser aus dem Jahr 1957 von der Firma Schmiedag aus Hagen und pflügte mit 12 Pferdestärken das Feld um. Die ersten Traktoren hatten auch nicht mehr Pferdestärken, ergänzt Lippert. Noch vor 10 Jahren hat ein Landwirt in Bochum-Stiepel den Einachser eingesetzt. Einige dürften noch heute im Einsatz sein, so Schwalm. Vor allem arme Landwirte mit einer kleinen Fläche hätten die Einachser im Einsatz gehabt. Der passionierte Sammler Schwalm kann vier Schlepper, einen Unimog und den Einachser eigen nennen. Doch am heutigen Tag ließ ein anderes Hobby sein Herz höher schlagen. Mit einer Drohne filmt er die Traktoren aus der Luft. Den Film stellt er bald auf die Homepage der HLANZ-Freunde.

Am Anfang hieß es, es würde nicht gepflügt werden, dann hat man es doch ausprobiert Herr Lippert? Eigentlich hat man festgestellt, dass es nicht geht. Wenn der Boden so feucht ist, werden während des Pflügens die Kapillare in der Erde zerstört. Man hat nur eine Spur gepflügt. Im Boden befinden sich Hohlräume für den Wasser- und Lufthaushalt. Die Hohlräume, auch Poren genannt, sind entscheidend für die Fruchtbarkeit des Bodens. In den Poren bleibt das Regenwasser am längsten erhalten und in ihnen steigt die Feuchtigkeit aus dem Grundwasser auf.

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Vereine
news-495 Wed, 26 Aug 2015 12:51:30 +0200 20.000 EUR weg! - Einer der miesesten Enkeltricks in unserer Region nachrichten/artikel/20000-eur-weg-einer-der-miesesten-enkeltricks-in-unserer-region/ Witten-Annen. Seit nunmehr 15 Jahren treiben die sogenannten „Enkeltrickbetrüger“ auch im Bereich des Bochumer Polizeipräsidiums ihr mieses kriminelles Unwesen. Am Freitag (21.8.) haben die skrupellosen Betrüger in Annen zugeschlagen. Mit hoher krimineller schauspielerischer Energie bauten die Täter hier einen so hohen Druck auf ihr weibliches Opfer aus, wodurch die Seniorin letztlich 20.000 Euro verloren hat. Gegen 13.30 Uhr erhält die Annenerin (90) den Anruf eines Mannes, der sich als „Polizeibeamter Schulz“ ausgibt. Der „Falsche Polizist“ teilt der 90-Jährigen mit, dass die Polizei in Witten gerade Enkeltrickbetrüger überwacht und festnehmen will. Bei dem Eingang eines betrügerischen Anrufs solle sie das geforderte Geld dann auch aushändigen, das sie nach der Festnahme der Täter natürlich sofort zurückbekommen wird.

Und natürlich ruft wenig später der "Neffe Horst" bei der Seniorin an, gibt an, bei einem Notar zu sein, wo er 35.000 Euro für den Kauf eines Hauses benötige. Obwohl die Wittenerin weiß, dass sie keinen Neffen mit diesem Namen hat, will sie der Polizei helfen. Und so erklärt sich die Rentnerin damit einverstanden, 20.000 Euro an eine Abholerin zu übergeben. In der Zwischenzeit meldet sich nun mehrfach obiger „Polizeibeamter Schulz“, und bittet die Frau darum, nun niemanden mehr anzurufen und auch der Geldbotin nicht zu folgen.

Genau diese steht gegen 14:30 Uhr vor der Wohnungstür der 90-Jährigen und nimmt den Briefumschlag mit dem hohen Geldbetrag an sich. Die Seniorin folgt der Frau einige Meter und geht dann in ihre Wohnung zurück. Wenig später meldet sich „Polizist Schulz“ mit den Worten: „Leider ist die Geldbotin verfolgt worden und wir konnten nicht zupacken!“

Wieder einmal haben miese Menschen die Gutmütigkeit einer Seniorin ausgenutzt. Die Polizei warnt erneut ausdrücklich davor, nicht auf solche Anrufe einzugehen, auch wenn sie angeblich von der Polizei kommen. Rufen Sie in solchen Fällen immer nur den Notruf 110 an! Dort sprechen Sie garantiert mit einem „Echten Polizisten“, rät die Polizei! Darüber hinaus erneuern die Polizei den dringenden Appell, keine hohen Geldbeträge in der Wohnung aufzubewahren.

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Polizei
news-494 Wed, 26 Aug 2015 12:43:02 +0200 Stadt erweitert ihr Kletterangebot für Kinder und Jugendliche nachrichten/artikel/stadt-erweitert-ihr-kletterangebot-fuer-kinder-und-jugendliche/ Witten-Annen. Erlebnispädagogik liegt voll im Trend. Deshalb erweitert das Amt für Jugendhilfe und Schule sein offenes Kletterangebot im Steinbruch Imberg. Ab dem 29. August bis zu den Herbstferien können Kinder und Jugendliche dort nicht nur dienstags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr, sondern auch samstags von 12.30 bis 15 Uhr klettern. Das Angebot ist kostenfrei. Für die Versicherung benötigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  eine Einverständniserklärung der Eltern und eine medizinische Selbstauskunft. Formulare zum Herunterladen findet man unter www.witten.de unter Familie, Bildung & Soziales (Stichwort: Freizeitangebote). Fragen beantwortet Uschi Fama unter Tel. 02302 / 581-5190.

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news-496 Fri, 21 Aug 2015 10:00:00 +0200 Wahlen 2015: Es gibt wieder den personalisierten QR-Code nachrichten/artikel/wahlen-2015-es-gibt-wieder-den-personalisierten-qr-code/ Witten. In den letzten zwei Wochen überbracht die Post 80.000 Wahlbenachrichtigungen in die Wittener Haushalte. Am Sonntag dem 13. September können Wittener einem der vier Landrats- und fünf Bürgermeisterkandidaten und -kandidatinnen ihre Stimme geben. Kein wahlberechtigter Bürger muss bis zum Wahltag warten, denn auch in diesem Jahr gibt es wieder den QR-Code auf der Benachrichtigung. QR steht für „quick response“ zu deutsch „schnelle Antwort“ und ermöglicht jeden Bürger mit einem Smartphone oder Tablet mit einer Kamera seinen personalisierten Antrag zur Briefwahl mit wenigen wischen über dem Bildschirm zu bestellen.

Wer per Briefwahl wählen möchten, kann Anträge schriftlich (Rückseite der Wahlbenachrichtigung), per Fax, per E-Mail, über das Online-Formular (www.witten.de) oder über den QR Code stellen – eine telefonische Beantragung ist vom Gesetzgeber leider nicht vorgesehen und damit nicht möglich!

So einfach ist der Weg vom QR-Code zum Wahlschein

  1. Den QR-Code unten rechts auf dem Wahlbenachrichtigungsbrief mit dem Endgerät scannen. Kostenlose QR-Code-Leser-Apps gibt es für alle Betriebssysteme – ob Android, iOS oder andere.
  2. Nach wenigen Sekunden erscheint auf dem Bildschirm die Online-Maske mit den Grunddaten des Antragstellers/der Antragstellerin (SSL-verschlüsselt, erkennbar am Symbol „Vorhängeschloss“ in der Adresse).
  3. Die E-Mail-Adresse des Antragstellers/der Antragstellerin in das gekennzeichnete Feld eintragen.
  4. Hinweise zum Datenschutz lesen und per Haken bestätigen.
  5. Den Button „Absenden“ drücken.
  6. Fertig! Sekunden später erhält man eine E-Mail-Bestätigung der Wahlscheinbeantragung und wenige Tage später kommen die Unterlagen per Post.

Briefwahlbüro im Rathaus

Natürlich kann man ab 17. August auch ins Briefwahlbüro der Stadt Witten in den Ratssaal kommen und dort seine Stimme abgeben.

Die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros sind: Montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr; donnerstags von 8 bis 18 Uhr; freitags von 8 bis 13 Uhr, und am Freitag, 11. September, bis 18 Uhr.

Wer persönlich seine Briefwahlunterlagen ausfüllen und in die Wahlurne werfen will, kann zu den genannten Zeiten ins Rathaus kommen und dort seinen Ausweis, Reisepass oder Identitätsnachweis sowie seine Wahlbenachrichtigung vorlegen – und dann wählen. Wer Briefwahlunterlagen beantragt hat, erhält einen sogenannten Sperrvermerk im Wählerverzeichnis. Dieser bewirkt, dass man am Wahltag NICHT mehr im Wahllokal wählen darf.

Wichtig: Außerdem dürfen die Briefwahlumschläge auch nicht im Wahllokal abgeben werden, sondern müssen bis spätestens 13. September, 16 Uhr, im Briefkasten des Wittener Rathauses eingegangen sein. 

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Stadtverwaltung