Sternsinger bereiteten sich auf ihre Aussendung vor in der katholischen St.-Maximilian-Kolbe-Kirche vor.
Sternsinger bereiteten sich auf ihre Aussendung vor in der katholischen St.-Maximilian-Kolbe-Kirche vor.

Verspätete Sternsinger erzielen Rekordergebnis

Witten-Stockum. Die Sternsinger besuchten am Sonntag, 12. Januar Witten-Stockum und spendeten Menschen und Häusern Gottes Segen. Sternsinger bezeichnet man als Heilige Drei Könige gekleidete Menschen, die zwischen Weihnachten und dem 6. Januar Geld für wohltätige Zwecke sammeln. In Stockum warteten die „kleinen Könige“ die Winterferien ab und zogen erst danach los. Das Warten hat sich ausgezahlt, mit 4.002,86 Euro erzielten Sie einen neuen Rekord in der St. Maximilian Kolbe Gemeinde.

In diesem Jahr fand die Sternsinger-Aktion unter dem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ statt. Die Kinder und Jugendlichen sammelten Spenden für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt, die ihre Heimat verlassen mussten. Unzählige Kinder weltweit leben als Flüchtlinge in Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden, erfuhren die Sternsinger in ihrem Aussendungsgottesdienst. Nach einem Frühstück im kath. Gemeindezentrum zogen die Sternsinger zu den Häusern. Während dessen bereitete der Männerkirchenkochklub für die kleinen Könige eine leckere Lauchsuppe und Spaghetti bolognese. Die kleinen Kindergartenkinder kehrten bereits nach ein bis zwei Stunden zu einer Stärkung in das Gemeindezentrum. Die Gruppe „Dorneywald“ war ganze fünf Stunden ohne Pause unterwegs. Andere Gruppen zogen nach einer Stärkung erneut zu den Häusern. Mehrere Fotostrecken auf die Homepage der katholischen Kirche zeigen die Sternsinger-Aktion in Witten-Stockum.