Zur Musik aus „Unter den Dächern von Paris“ greift Dirigent Arkadij Feldman selbst zum Akkordeon. (Foto: Jens-Martin Gorny))
Zur Musik aus „Unter den Dächern von Paris“ greift Dirigent Arkadij Feldman selbst zum Akkordeon. (Foto: Jens-Martin Gorny))

Das vierte Exklusivgastspiel der Königsberger Sinfoniker lockte wieder ins Ev. Krankenhaus

Witten. „Für uns ist das ein Sommermärchen“, freute sich Jozef Kurzeja, Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie, darüber, seinen Freund Arkadij Feldman mit seinen Musikern diesmal schon nach einem halben Jahr wieder am Ev. Krankenhaus Witten begrüßen zu können. Das Staatliche Sinfonieorchester Kaliningrad / Königsberg unter der Leitung des Dirigenten legte auch auf der aktuellen Tournee durch die Region ein Gastspiel an der Pferdebachstraße ein.

„Wir haben ein Stammpublikum gewonnen“, stellte Kurzeja beim Blick in die voll besetzten Zuschauerreihen in der Krankenhauskapelle fest: Viele der Anwesenden waren bei allen vier bisherigen Auftritten dabei. Auch diesmal hatte Feldman wieder ein spezielles Programm aus bekannten Werken der klassischen Musik zusammengestellt. Zu hören gab es unter anderem Kaiser-Walzer, Pizzicato-Polka und Perpetuum mobile von Johann Strauss, Polowetzer Tänze aus der Oper „Fürst Igor“ des russischen Komponisten Alexander Borodin sowie Orchesterarrangements moderner Unterhaltungsmusik. Dazu gehörten „My Way“ von Frank Sinatra und Filmmusik von Charlie Chaplin – das vor allem als Stummfilmkomiker bekannte Multitalent hat auch komponiert. Zur Musik aus dem französischen Streifen „Unter den Dächern von Paris“ griff Arkadij Feldman als Überraschung zu seinem Akkordeon: „Das habe ich mitgebracht für Jozef.“

Und das Konzertmärchen am Ev. Krankenhaus geht weiter: Der Dirigent empfahl den Besuchern, sich schon einmal den ersten Freitag im Dezember vorzumerken. Demzufolge können sich alle schon auf ein erneutes Konzert am 5. Dezember freuen.