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Was die Pflege alter Menschen ausmacht, lernten die vier Jugendlichen beim Berufserkundungstag in den Wittener Feierabendhäusern kennen. (Foto: Stefan Trockel/Diakonie Ruhr)
Was die Pflege alter Menschen ausmacht, lernten die vier Jugendlichen beim Berufserkundungstag in den Wittener Feierabendhäusern kennen. (Foto: Stefan Trockel/Diakonie Ruhr)

„Krass“, wie man sich als alter Mann fühlt

Witten. Vier junge Menschen schnuppern nicht nur in den Beruf der Alterspflegekraft hinein: Sie erleben am eigenen Leib, was es heißt, alt zu sein. Amel Coraamzic ist immer noch außer Atem, als er nach der Runde durch die Wittener Feierabendhäuser den Alterssimulationsanzug endlich wieder ausge­zogen hat. „Das war echt krass“, berichtet der Schüler. Schwerfällig sahen seine Bewegungen aus, den Fahrstuhl konnte er nicht einmal mehr bedienen.

Die Chance, den Pflegeberuf kennenzulernen, nehmen dieses Mal neben Amel Coraam­zic auch Letizia Grassiccia, Joel Gajewski und Marwin Dahlhaus wahr. Das Quartett besucht Schulen in Hattingen und Hagen, geht in die 8. und 9. Klas­se. „Heute erhalten sie Einblicke in die Praxis“, berichtet Manuela Söhnchen vom Sozialen Dienst des Altenzentrums am Schwesternpark. „Die Vier lernen aber auch, dass Altenpflege mehr ist, als reine Pflege. Dass auch Alltags- und Kulturgestaltung dazugehört.“