stockum.de - Nachrichten http://www.stockum.de/ Nachrichten aus Witten-Stockum de_DE Antenne Witten Sun, 22 Jul 2018 03:20:45 +0200 Sun, 22 Jul 2018 03:20:45 +0200 stockum.de RSS-Generator news-546 Tue, 17 Jul 2018 20:23:58 +0200 Zwiebelkirmes: Stadtmarketing sucht Akteure für den Festumzug artikel/zwiebelkirmes-stadtmarketing-sucht-akteure-fuer-den-festumzug/ Witten. Die Zwiebelkirmes soll wieder mit einem historischen Festumzug durch die Innenstadt eröffnet werden. Das Stadtmarketing ruft jetzt dazu auf, sich tatkräftig daran zu beteiligen. Begleitet von Musikkapellen werden am Freitag (31.8.) ab 16 Uhr wieder liebevoll geschmückte Wagen und kostümierte Formationen durch die Innenstadt ziehen. Die Vorbereitungen laufen! Wer Lust hat, mit seinem Verein, einer Gruppe oder Mannschaft dabei zu sein, kann sich noch bis zum 3. August per Email an kathrin.wiemken (at) stadtmarketing-witten.de oder matthias.poeck (at) stadtmarketing-witten.de anmelden.

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Aus der Nachbarschaft
news-544 Tue, 17 Jul 2018 14:58:30 +0200 Hörder Straße halbseitig gesperrt artikel/hoerderstrasse-baustelle/ Witten-Stockum. Unter der Hörder Straße (L523) werden ab Mittwoch (18.7.) bis Freitag (20.7.) Kabel repariert, teilt die Stadt Witten mit. Die Fahrbahndecke wird aufgerissen. Er kommt zu einer halbseitigen Sperrung der Straße, eine mobile Ampel wird den Verkehr regeln.

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news-545 Tue, 17 Jul 2018 14:00:00 +0200 Wiesenviertelfest: Stockumer passten nicht auf die Bühne artikel/wiesenviertelfest2018/ Witten. Es ist das größte Festival in Witten. Nach einem Jahr Pause fand im Wiesenviertel wieder ein Fest statt, dass von seinem Ausmaß und der Programmvielfalt sich nicht verstecken muss. Auf vier Bühnen und einem Hinterhof gab es 10 Stunden lang Musik, Lesungen und Künstlergespräche. Ohne viele Stockumer wäre das Wiesenviertelfest nicht so abwechslungsreich gewesen. Groovewerkstatt

Das Ensemble Groovewerkstatt unter der Leitung von Hendrik Richter trat zweimal auf der Initiativenbühne in der Hammerstraße auf. Die 19 trommelnden Stockumer passten nicht gemeinsam auf die Bühne und nahmen sich einfach die Straße, die während des Festes gesperrt war. Hinter dem Namen „Groovewerkstatt“ verstecken sich die „Stockumer Trommler“, die bei vielen Festen das Publikum mit Samba-Rhythmen begeistern. Viele Stockumer kennen „die Trommler“ auch von ihren Proben in dem Paul-Gerhardt-Haus an der Mittelstraße, wenn beim Vorbeigehen am ev. Gemeindehaus der Boden wieder einmal vibriert und man in den Samba-Rhythmus mitwippen muss.

Ehrenamtlich organisiert

Der Stockumer Joscha Denzel gehörte – wie viele andere Studenten – zu dem ehrenamtlichen Organisationsteam des Wiesenviertelfestes. Er sorgte für den reibungslosen Ablauf und moderierte vom Mittag bis zum späten Abend die Bands auf der Hauptbühne an der Kreuzung Casionstr./Ecke Wiesenstr. an. Schon ein halbes Jahr vor dem Fest stellte er den Kontakt zu den Bands her und stand auch in einer Radiosendung Rede und Antwort (Podcast unter dem Artikel).

Figur Lemur

Eine Band sagte Joscha Denzel persönlich nicht an, da hielt er sich im Hintergrund, den er trat in einer anderen Rolle auf der Bühne auf. Denzel ist Mitglied der Band „Figur Lemur“. Die meisten Bandmitglieder von „Figur Lemur“ verbrachten ihre Kindheit und Jugendzeit in Stockum. Heute treten sie als eine Bochumer Band auf. In der Nachbarstadt haben sie einen Proberaum gefunden und sind dorthin wegen ihres Studiums umgezogen. Ganz haben sie Witten nicht den Rücken zugekehrt. Ihren ersten Auftritt unter dem neuen Bandnamen „Figur Lemur“ hatten sie 2017 auf der Roxi Quartiersbühne im Wiesenviertel. Das Video zu ihrem Titel „Blauweiß“ entstand auf einer Wittener Landstraßen. Mit ihrem Vorgänger-Projekt „Barulheiros“ traten sie gemeinsam über 250-mal in Deutschland, Russland, den Niederlanden, Italien, Äthiopien und Frankreich auf. Die Band-Mitglieder heißen Bastian Nau (Gitarre, Gesang), Benedict Hagenkötter (Schlagzeug), Benjamin Weu (Rap, Sampler), Janik Weu (Percussion, Sampler), Jonas Weu (Synthesizer, Gesang) und Joscha Denzel (Synthesizer). Ihre erste CD erschien im Oktober 2017 und ist im online erhältlich.

Steckenpferd

Zu einemsiebtel hat auch die Düsseldorfer Band „Steckenpferd“ ihre Wurzeln bei uns in Stockum. Der ehemaliger Stockumer Jonas Weu zog nach seinem Abitur zum Studieren nach Düsseldorf, dort trat er der deutschsprachige Akustik-Band Steckenpferd bei. Die Band begann 2014 als ein Akustik-Duo, heute treten sie als eine komplette Band bestehend aus Gitarre, Gesang, Schlagzeug, Bass, Trompete, Posaune und Saxophon auf. Die Band bedient sich verschiedener Elemente aus unterschiedlichsten Stilen, von jazzigen, poppigen, bis hin zu progressiven, rockigen Songs ist alles dabei. Jonas Weu ist Mitglied in beiden Bands „Figur Lemur“ und „Steckenpferd“.

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news-543 Sat, 07 Jul 2018 14:17:26 +0200 Bestes Wetter lockte Stockumer zum ökumenischen Gemeindenfest artikel/2018-gemeindefest/ Witten-Stockum. Mit einem ökumenischen Festgottesdienst begann am Sonntag (1.7.) das gemeinsam Gemeindefest der ev. und kath. Kirchengemeinden. Ev. Pfarrerin Aletta Dahlhaus und kath. Pfarrer Christian Gröne begrüßten gemeinsam die Mitglieder beider Kirchengemeinden auf der Wiese hinter dem kath. Gemeindezentrum. Im Anschluss begann das fünfstündige Gemeindefest mit vielen Attraktionen für große und kleine Besucher. news-542 Sun, 24 Jun 2018 11:00:00 +0200 Stockumer „Vöckenberg“ im Bürgerfunk (Podcast) artikel/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=542&cHash=69f56194d027d40d7a2957a93d8414fd Ennepe-Ruhr-Kreis. Am Mittwochabend (6.6.) stellte RVR-Referatsleiter Michael Bongartz den neuen Regionalplan Ruhr in der Sportlerklause vor. Was halten die Menschen von den Plänen der Stadt Witten und des RVRs den Vöckenberg zu bebauen, wollte Antenne Witten von Stockumern wissen und befragt Passanten auf der Hörder- und Stockumer Straße, einen betroffenen Einwohner im Vöckenberg und Wittener Politiker. Zu Wort kommt auch die Stockumerin Tina Gambalat, die Unterschriften gegen die Bebauung des Vöckenbergs sammelt. Sie alle kommen am Sonntag zwischen 19:04 Uhr und 19:56 Uhr im Bürgerfunk auf Radio Ennepe Ruhr 104,2 MHz zu Wort. UPDATE (29.06.2018):
Die Sendung ist als Podcast verfügbar. Sie können sich die Sendung hier auf stockum.de anhören:

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Protest-Aktion Stockum im Radio
news-541 Mon, 18 Jun 2018 11:18:56 +0200 Stockumer sammeln Unterschriften gegen ein Gewerbegebiet im Vöckenberg artikel/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=541&cHash=48fc183244986d36dc73b159ac910a56 Witten-Stockum. Der Regionalverband Ruhr (RVR) will eine Fläche am Vöckenberg umwidmen. Die Agrarfläche gehört zu dem regionalen Grünzug Ruhrgebiet. Über die freien Grünflächen wird die Wittener Innenstadt mit Frischluft versorgt. In Zukunft sollen dort Gewerbe und Industrie angesiedelt werden. Stockum würde seine einzigartige Insellage in Witten verlieren, argumentieren die Gegner. Die Bauern hätten noch weniger Agrarflächen zur Verfügung. Bürger sammeln Unterschriften gegen das Gewerbegebiet im Vöckenberg. Die Unterschriftslisten liegen in Stockumer Geschäften aus, u.a. in der Apotheke, der Buchhandlung und beim Friseur. Auf stockum.de haben wir auf Grund des hohen bürgerlichen Interesses auf einer gesonderten Seite Platz für diese Aktionen eingeräumt. Dort finden Sie demnächst die anstehenden Termine für Informationsveranstaltungen. Jetzt schon können Sie Unterschriftenlisten auf ihren PC speichern, ausdrucken, unterschreiben und in den Stockumer Geschäften abgeben. Eine genaue Liste aller Geschäfte reichen wir noch nach. In den Geschäften liegen bereits Unterschriftenlisten aus, auch ohne PC und Drucker können Sie selbstverständlich die Aktion unterstützen.

Update (24.06.2018)

In diesen Stockumer Läden liegen Unterschriftslisten aus:

  • Westfalen Apotheke, Hörder Str. 352
  • SB-Tank (Tankstelle), Hörder Str. 345
  • Schreibwaren und Buchhandlung Gudrun Gronau, Hörder Str. 340
  • Mister Döner, Hörder Str. 330
  • Hair Style C. Kröger (Friseur), Hörder Str. 334
  • Bäcker Beckmann, Hörder Str. 326
  • Sportler-Klause, Hörder Str. 303

Update 16.07.2018:

In diesen Stockumer Läden liegen keine Unterschriftslisten mehr aus:

  • Netto Marken-Discount, Hörder Str. 298
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Protest-Aktion
news-540 Sat, 09 Jun 2018 13:41:00 +0200 Ringvorlesung an der UW/H mit Dr. Eckhart von Hirschhausen artikel/vorlesung-eckhart-von-hirschhausen/ Witten-Annen. Merck Finck Stiftung fördert die Veranstaltung, die sich mit der Zukunft der Gesundheitsversorgung beschäftigt. Dank einer guten Verbindung zwischen der Stiftung private Universität Witten/Herdecke und der Merck Finck Stiftung unterstützt letztere mit einem Förderbetrag von 5.110 Euro die Ringvorlesung "Heilen heute, Heilen morgen" an der Universität Witten/Herdecke. Damit werden die gesamten Kosten der Veranstaltungsreihe in 2018 abgedeckt.

Das Institut für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung (IGVF) unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Esch plant gemeinsam mit Dr. Eckart von Hirschhausen und Studierenden eine Ringvorlesung rund um das Thema Integrative Gesundheitsversorgung und die Medizin von morgen. Im Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/2019 sollen jeweils drei Veranstaltungen stattfinden. Renommierte Persönlichkeiten und unterschiedlicher Initiativen aus den Bereichen Integrative Medizin, Ärzte- und Gesundheitspolitik, E-Health sowie von Patienteninitiativen und Krankenkassen nehmen an dem Austausch teil  Ziel ist es, neue Perspektiven zu Grundsatzfragen der Heilberufe und des Gesundheitssystems erörtern.

"Ein sehr spannendes Thema. Es trifft absolut den Nerv der Zeit und ist sehr zukunftsweisend",

sagt Ingo Hoering, Leiter des Standorts Essen und Kuratoriumsmitglied der Merck Finck Stiftung.

Bei diesem Lehrprojekt sollen Studierende erstmals die Möglichkeit bekommen, aktiv an der inhaltlichen und formalen Gestaltung der Ringvorlesung mitzuwirken. Unter Einbeziehung der Erfahrungen und Positionen der einzelnen Akteure soll vor allem im Dialog ein vorlesungsübergreifendes Bild der Zukunft erstellt werden, das in der Abschlussveranstaltung in 2019 präsentiert und diskutiert werden soll.

"Besonders gut gefällt mir, dass die Studenten eine aktive Rolle bekommen und der Dialog gefördert wird",

sagt Melanie Schmid-Strüngmann, Merck Finck Vorstand.

Das herkömmliche Format einer Vorlesungsveranstaltung soll innovativ gestaltet werden. Geplant sind abendliche Termine, die multimedial unterstützt werden und unter anderem Filmsequenzen enthalten sollen, sodass auch Stimmen aus der Bevölkerung mit in die Diskussionen einfließen können. Die Auftaktveranstaltung wird am 3. Dezember 2018 an der Universität Witten/Herdecke stattfinden.

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Aus der Nachbarschaft
news-539 Thu, 07 Jun 2018 14:39:37 +0200 Das Aus für die Insellage: Gewerbegebiet im Vöckenberg kommt über die Hintertür artikel/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=539&cHash=05e650fa136f7ac302df6bdea761c036 Witten-Stockum. Es ist wie ein Horrorszenario für viele Stockumer. Noch sitzen sie im Sommer auf der Terrasse und genießen den Duft von Rapsfeldern und frischer Luft. Schon bald könnten Emission aus Werkhallen und Schloten in ihre Wohnzimmer wehen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) will die Ackerflächen zwischen Stockum und Witten zu Gewerbeflächen umwidmen. Auf Einladung des SPD OV Stockum stellte der RVR-Referatsleiter Michael Bongartz am Mittwochabend (6.6.) den neue Regionalplan in der Sportlerklause vor. Statt kühlender Ackerböden umfließt dann eine Betonwüste den Stadtteil. Schon vor drei Jahren war der Ennepe-Ruhr-Kreis auf der Suche nach interkommunalen Gewerbegebieten und wurde in Stockum fündig. Schon damals stand die Fläche zwischen Stockumer Straße, Pferdebachstraße und der Autobahn 44 (demnächst A448) zur Disposition. Auf dem politischen Wege konnte die Umsetzung aufgehalten werden. Zu groß wäre der politische Schaden für die Parteien gewesen.

Die Politiker sind auf Wählerstimmen angewiesen, da kommt ihnen der neue Plan des Regionalverbands Ruhr (RVR) wie gerufen. Nur wenige Politiker aus dem EN-Kreis vertreten die Interessen Wittener Bürger beim RVR. Die politische Legimitation des RVR ist äußerst zweifelhaft. Die Politiker werden in das Gremium nur entsandt. Einen Einfluss auf die Zusammensetzung des Gremiums haben die Bürger nicht. Dafür kann der RVR für Kommunalpolitiker Pläne beschließen, die sie auf der kommunalen Ebene gegen den Willen der Bürger nicht beschließen würden. Die Schuld für unbeliebte Entscheidung wird dann dem RVR angekreidet.

Bürgermeisterin Sonja Leidemann betonte während der Veranstaltung die Wichtigkeit von neue Gewerbeflächen für die Wachstumsmöglichkeit ansässiger Unternehmen.

Jahrelang hielt der Regionalverband Ruhr Frischluftschneisen um die Großstädte des Ruhrgebiets für nicht antastbar. Über die Frischluftkorridore zwischen den Städten wird frische Luft in die stickigen und aufgewärmten Innenstädte zugeführt. Stockum liegt zwischen zwei Luftschneisen, die vom Norden nach Süden und umgekehrt für Luftzirkulation sorgen. Über dem Vöckenberg kommen die beiden Luftschneisen zusammen und führen frische Luft in die Wittener Innenstadt. Der RVR hat im Rahmen seiner Flächenneubewertung entschieden, dass Felder um Stockum herum nicht mehr wichtig sind. Die Umwidmung der bisherigen Ackerflächen zu Gewerbeflächen wurde von dem RVR höher bewertet als ihr Nutzen für die Frischluftzufuhr für Witten und Dortmund.

Seit fast 40 Jahren kämpfen viele Stockumer um den Erhalt der landwirtschaftlich genutzten Flächen um Witten-Stockum herum. In den 1980er Jahren wurde in Stockum die Aktion Kiebitz ins Leben gerufen. Damals wollte die Stadt Witten das Tiefendorf bebauen. Der Gegner der Aktivisten war damals die Stadtverwaltung, heute ist der Gegner schwerer angreifbar, denn der Regionalverband Ruhr (RVR) ist für ein Gebiet von Xanten am Niederrhein bis Fröndenberg vor den Toren des Sauerlands zuständig. Da Gewerbegebiete vor der eigenen Terrasse bei viele Bürgern so beliebt sind wie Fußpilz, grassiert auch im Ruhrgebiet das Sankt-Florian-Prinzip „Verschon’ mein Haus -  Zünd’ and’re an!“. Keiner will die Gewerbeflächen im eigenen Stadtteil haben. Eine neue Gewerbefläche vor der eignen Terrasse reduziert den Wert des eigenen Grundstücks. Für den Blick ins Grüne sind die Menschen beim Kauf eines Hauses bereit mehr zu bezahlen als für den Blick auf eine Werkhalle.

Zurzeit wird der neue Regionalplan in den Ausschüssen des RVR diskutiert, im Juli fällt dann in Essen der Beschluss. Noch bevor der RVR über den Regionalplan abstimmt, wollen viele Stockumer die künftige Industriefläche von der Karte gestrichen sehen und suchen jetzt Mitstreiter für ihren Protest.

Interview mit Walter Sander (SPD) aus dem Jahr 2015:

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Protest-Aktion
news-538 Tue, 05 Jun 2018 13:54:57 +0200 Wirtschaftsförderung: Standortlotsen sind zentrale Ansprechpartner für Unternehmen artikel/standortlotsen-witten/ Witten. Seit August 2017 sind bereits zwei „Standortlosten“ als zentrale Ansprechpartner für aktuelle oder zukünftige Wittener Unternehmen am Start! Jetzt hat das Amt für Wirtschaftsförderung und Bodenmanagement die Aufgabe sogar noch gestärkt: Gemeinsam mit Bernd Dinkloh und Nicole Günther ist ab sofort auch Kerstin Loyal als Unternehmensbetreuerin dafür zuständig, sich um Fragen und Herausforderungen rund um den Wirtschaftsstandort Witten zu kümmern. Natürlich ist das Amt nicht für alle Fragestellungen selber zuständig:

„Aber keine Unternehmerin und kein Unternehmer soll mit seinem Anliegen durch die ganze Verwaltung tingeln müssen“,

erläutert Amtsleiterin Anja Reinken die Lotsenfunktion der Unternehmensbetreuer/innen.

„Wer sich bei uns meldet, soll jemanden an der Strippe haben, der die richtigen Wege und Zuständigkeiten aufzeigen kann.“

Bernd Dinkloh, der bereits vor der Bezeichnung „Standortlostse“ mit der Unternehmensbetreuung betraut war, ermuntert zur Kontaktaufnahme:

„Wir verstehen uns als Dienstleister vor Ort –  mit dem Wunsch und Ziel, Ihnen als Unternehmer/in den Weg in die Verwaltung zu ebnen, bei der Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen zu helfen sowie durch die weit verzweigten Netzwerke der Region zu führen und dabei die passenden Kooperationspartner zusammenzubringen.“

Aus seiner Erfahrung sagt er klar:

„Die Kontakte mit Unternehmen verliefen bisher in der Regel positiv. Daneben muss man aber auch gar keinen Hehl daraus machen, dass bei uns auch kritische Punkte angesprochen werden: insbesondere der hohe Gewerbesteuersatz, der Mangel an kurzfristig verfügbaren Gewerbeflächen, eine stellenweise unzureichende Internetanbindung oder der Fachkräftemangel.“

Aufgabe der Verwaltung sei dann, zu schauen, welche Verbesserungen man selber initiieren oder an anderer Stelle anregen kann.

Anliegen können 24/7 bei den Lotsen „platziert“ werden

Damit Anliegen nicht nur während der Geschäftszeiten der Verwaltung an die Standortlotsen heran getragen werden können, sondern auch zu späteren Arbeitszeiten der Unternehmen, ist ein Anrufbeantworter eingerichtet worden: erreichbar über Tel. (02302) 581-6200. Wer dort eine Nachricht mitsamt Namen und Telefonnummer hinterlässt, erreicht also auch auf diesem Wege die Standortlotsen – und kommt an die Informationen, die er braucht.

Dinkloh, Günther und Loyal sind alle telefonisch und per E-Mail erreichbar:

  • Bernd Dinkloh
    Tel. (02302)581-6263 und mobil (0172) 3896632
  • Nicole Günther
    Tel. (02302) 581-6264 und mobil (0172) 8413943
  • Kerstin Loyal
    Tel. (02302) 581-6265.
  • oder per E-Mail, die Stadt Witten bildet die E-Mail-Adressen nach dem Muster: vorname.nachnane­(at)­stadt-witten.de
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news-537 Tue, 05 Jun 2018 12:26:52 +0200 Pferdebachstraße bis Anfang Juli halbseitig gesperrt artikel/pferdebachstrasse-gesperrt/ Witten. Eine Baumaßnahme in der Ziegelstraße hat ab Dienstag (5.6.) Auswirkung auf den Straßenverkehr zwischen Stockum und der Stadtmitte. Die Pferdebachstraße wird in der Höhe des Bahnübergangs halbseitig gesperrt sein. In Richtung Innenstadt fließt der Verkehr wie gewohnt, in Richtung Stockum wird eine Umleitung ab Westfalenstraße eingerichtet. Im Bereich des Bahnübergangs führt ein Bauunternehmen Kanalanschlussarbeiten im Auftrag der ESW durch.

Die Buslinie 371 verkehrt ab Freitag (8.6.) bis voraussichtlich Dienstag (3.7.) in Richtung Stockum über den Sonnenschein. Die Haltestellen Johannisstraße, Diakonissenstraße und Ziegelstraße werden in Richtung Dortmund-Oespel S nicht angefahren. In Richtung Witten Hbf verkehren die Busse über den normalen Linienweg.

UPDATE (7.6.2018)
Schnelle Reaktion verhindert einen Zusammenstoß zwischen Tanklastzug und S-Bahn. Seit Dienstag ist die Baustelle an der Kreuzung Pferdebachstraße und Ziegelstraße eingerichtet. Schon einem Tag später (6.6.) fuhr ein Tanklastzug trotz mehrere gut sichtbarer Verkehrszeichen „Verbot der Einfahrt“ verbotswidrig in den Baustellenbereich hinein. Gegen 14 Uhr lenkte ein Lkw-Fahrer (55) aus Süddeutschland den Laster in die Einbahnstraße entgegen der erlaubten Fahrrichtung. Der Gegenverkehr verhinderte die Weiterfahrt. Der LKW blieb auf den Schienen stehen. Zeitgleich senkten sich die Bahnschranken. Die geschlossene Schranke befand sich dabei zwischen dem Führerhaus und dem Auflieger. Sofort informierten Bauarbeiter den Lkw-Fahrer über die drohende Gefahr. Dieser setzte den Sattelzug umgehend zurück, wodurch die Schranke aus der Verankerung gerissen wurde. Zu einer Gefährdungssituation mit dem Schienenverkehr kam es nicht, teilt die Polizei mit. Nach einer guten Stunde konnte der Bahn- und Straßenverkehr wieder freigegeben werden.

UPDATE: Buslinie 371

Vom Dienstag (5.6.) bis Donnerstag (7.6.) wurde die Buslinie 371 in Richtung Stockum über die Ardeystraße, Dortmunder Straße, Stockumer Straße und das Wullener Feld bis zur Liegnitzer Straße umgeleitet. Die Haltestelle Johannisstraße wurde auf der Ardeystraße bedient. Die Haltestellen Diakonissenstraße, Ziegelstraße und Bebbelsdorf fielen aus.

Seit Freitag (8.6.) verkehrt die Linie 371 über Crengeldanz, Almstraße, Sonnenschein, Leostraße zur Pferdebachstraße. Die Haltestellen Johannisstraße, Diakonissenstraße und Ziegelstraße fallen in Richtung Witten-Stockum aus.

 

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Aus der Nachbarschaft
news-536 Tue, 15 May 2018 12:13:04 +0200 Universität Witten/Herdecke hat nun 2.500 Studierende artikel/uwh-2500-studierende/ Witten-Annen. Seit Beginn des Sommersemesters 2018 hat die Universität Witten/Herdecke (UW/H) zum ersten Mal seit ihrer Gründung mehr als 2.500 Studierende. Im Jahr 1983 hatten im ersten Jahrgang 27 Medizinstudierende ihr Studium an Deutschlands erster privater Universität begonnen. Seitdem ist die UW/H stetig gewachsen. Allein in den vergangenen sieben Jahren hat sich die Zahl der Studierenden in Witten verdoppelt.

„Wir freuen uns sehr über den Zuspruch und das Vertrauen, das uns die jungen Menschen mit ihrer Immatrikulation entgegenbringen“,

sagt Präsident Prof. Martin Butzlaff. Das zeigt auch die hohe Zahl an Bewerbungen, die wir vor allem seit Jahren in Humanmedizin und Zahnmedizin erhalten.

„Somit sind wir weiterhin in Verhandlungen über eine Verdoppelung der Medizin-Studienplätze mit der Landesregierung ab 2019“,

so Butzlaff.

Doch auch unabhängig von dieser Entscheidung sollen auch die anderen Bereiche der Universität weiter wachsen. Zum Wintersemester 2018/19 wird die UW/H fünf neu geschaffene bzw. grundlegend überarbeitete Masterstudiengänge anbieten. Im Kern aller Programme stehen Themen wie werteorientierte Führung, die Folgen der Digitalisierung oder soziale Verantwortung, vor allem auch in Veränderungsprozessen. Neben dem "M.A. Ethik & Organisation" startet in der Fakultät für Kulturreflexion der "M.A. Digital Transformation & Social Responsibility" zum Wintersemester neu. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft bietet ab dem Herbst den betriebswirtschaftlichen "M.Sc. Strategy & Organization", den "M.A. General Management" sowie den "M.A. Philosophy, Politics and Economics" an.

„Wir hoffen, dass sich durch die neuen Studiengänge vor allem in den Fakultäten Wirtschaft und Kulturreflexion die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber und die Studierendenzahl in den kommenden Semestern noch einmal erhöhen wird“,

so Butzlaff weiter.

Auch bei den internationalen Studierenden hat die UW/H einen Rekord gebrochen: Noch nie haben so viele Erasmusstudierende im sonst vergleichsweise ruhigen Sommersemester ihr Studium in Witten begonnen. Studierende aus Italien, der Türkei, Litauen, Polen und Korea werden den Sommer in Witten verbringen.

Durch das starke Wachstum der vergangenen Jahre in Witten müssen nun auch die Kapazitäten ausgebaut werden.

„Deshalb werden wir einen Neubau auf dem Campusgelände errichten“,

kündigt UW/H-Kanzler Jan Peter Nonnenkamp an.

„Mit dem neuen Gebäude, das 2021 fertig sein soll, werden wir unsere heutigen Raumkapazitäten um ca. 60 Prozent erhöhen,  denn wir möchten die bisherige intensive Arbeitsatmosphäre mit Seminarstrukturen und individuellem Lernen in kleinen Gruppen beibehalten.“

Bürgermeisterin Sonja Leidemann gratuliert der UW/H herzlich zum erfolgreichen Wachstum:

„Wir tragen die Universität mit Stolz im Namen“,

sagt Leidemann mit Blick auf den Zusatz „Universitätsstadt“ auf Ortseingangsschildern,

„denn die Universität ist zweifelsohne ein wichtiger Teil unserer Identität als (Aus-)Bildungs- und Wirtschaftsstandort“,

betont Leidemann. Das Wachstum der Universität und die Attraktivität des Uni-Umfeldes unterstütz die Stadt Witten deshalb engagiert durch Planungsprozesse wie den „Masterplan Universität“.

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news-535 Mon, 07 May 2018 15:09:00 +0200 Stockumer Straße: Vollsperrung dauert bis Ende November artikel/vollsperrung-stockumer-strasse/ Witten-Stockum. Seit Mitte April ist die Stockumer Straße vollgesperrt. Die Stadtwerke Witten haben auf dem Abschnitt zwischen dem Rückhaltebecken und der Kreuzung zum Vöckenberg die Versorgungsleitungen erneuert. Am Montag, 14. Mai zieht ein weiterer Akteur in die Straße hinein, die Kanal- und Straßenbauarbeiten werden von der Entwässerung Stadt Witten (ESW) und dem Tiefbauamt durchgeführt. Die Arbeiten dauern planmäßig bis Ende November, teilt die Stadt Witten mit. Auf der Stockumer Straße wird auf einer Gesamtlänge von ca. 480 Metern die die Fahrbahn von 5,5 Meter auf ca. 7,5 Meter verbreitert. Darüber hinaus wird ein einseitiger Gehweg angelegt und die Beleuchtung erneuert. An beiden Seiten der Straße führt nach Abschluss aller Arbeiten ein markierter Schutzstreifen für Radfahrer entlang. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt über Wullener Feld und die Pferdebachstraße.

Die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr umfährt die Baustelle über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke. Damit Fahrgäste aus der Himmelohstraße ihren Anschlussbus zur Bus-Linie 371 nach Witten noch bekommen, hält die Linie 373 zusätzlich an der Frankensteiner Straße.

Der Nachtexpress der Bogestra macht um Stockum einen großen Bogen. Ersatzhaltestelle gibt es an der Waldorfschule an der Kreuzung Stockumer Straße/Wullener Feld.

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news-534 Sun, 06 May 2018 22:17:45 +0200 Einbruch ins Pfarramt - Polizei sucht Zeugen artikel/pfarramt-einbruch/ Witten-Stockum. Am gestrigen Samstag (5.5.) ist es zwischen 16.45 und 23.40 Uhr zu einem Einbruch ins Pfarramt an der Hörder Straße in Witten-Stockum gekommen. Unbekannte drangen durch gewaltsames Öffnen der Balkontür in die Räumlichkeiten ein - dabei zerbrach eine Fensterscheibe. Die Einbrecher durchsuchten sowohl die Privaträume als auch die Büroräume des Pfarrhauses. Nach bisherigen Erkenntnissen ist ein kleiner Tresor entwendet worden. Die Kriminellen flüchteten über den Einstiegsweg in unbekannte Richtung. Zu dem Einbruch sucht die Polizei dringend Zeugen: Wer hat in dem Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise nimmt die Bochumer Kriminalwache unter der Rufnummer 0234 909-4441 entgegen.

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news-532 Fri, 27 Apr 2018 23:53:44 +0200 Baustellen-Parkour artikel/baustellen-parkour/ Witten-Stockum. Das Ziel eines Parkours ist es möglichst in grader Linie vom Punkt A nach B zu gelangen. Wörtlich übersetzt aus dem Französischen heißt es „der, der eine Linie zieht“. In der Stockumer Straße wird der Parkour täglich von Autofahrern geübt. Trotz der zahlreichen „Durchfahrt Verboten“ Verkehrsschilder (Schild 250) missachten Fahrzeuglenker das Verbot. Die Missachtung des Verbots wird lediglich als Ordnungswidrigkeit mit bis zu 20 Euro verwarnt, ein Schnäppchen das anscheinend viele Autofahrer in die Unterhaltungskosten ihres Fahrzeugs fest einkalkulieren. Eine gute Fahrzeugreinigung mit Glanzpolitur und Heisswachs kostet genau so viel. Die Baustellenabsperrung wird von den Bauarbeitern so aufgebaut, dass die Fußgänger die Bauzäune passieren können, die Autos jedoch nicht durchkommen. In nur 30 Minuten beobachten wir an der Baustelle, wie Autofahrer trotz der Bauzäune versuchen die Absperrung zu passieren. Einigen Kraftfahrzeugführern gelingt der Parkour ohne die Bauabsperrung zu verschieben. Weniger geübte Sportsfreunde verweigern sich der sportlichen Leistung. Sie setzen eher auf die Kraftübung „Bauzäune verschieben“. Sie fahren mit dem Auto durch und leisten sich erneut den Kraftakt und verschieben die Bauzäune zurück, um die Baustelle zu versperren. Einige wenden auch, nachdem sie sich überzeugt haben, dass dort tatsächlich gebaut wird oder weil sie sich nicht trauen, wenn jemand mit einem Fotoapparat das Geschehen beobachtet.

Ein älterer Radfahrer durchquert den Baustellenbereich. Er verhält sich vorschriftsgemäß und schiebt sein Fahrrad, denn auch Zweiräder dürfen einen mit dem Verkehrszeichen 250 gekennzeichneten Bereich nicht befahren. Einem Autofahrer ist der Senior im Weg, er steigt aus und verschiebt die Absperrung, damit er und der folgende Kleintransporter den abgesperrten Bereich passieren können. Wenige Minuten später kommt eine Seniorin mit ihrem Auto angefahren, bleibt an der engsten Stelle stecken, steigt aus und bittet Passanten um Hilfe. Ein Mann verschiebt für sie die Absperrung. Sie lenkt langsam ihr Auto um das Hindernis. Der nächste Autofahrer resigniert, wendet sein Fahrzeug und fährt wieder zurück.

Statt mehrfach die Verkehrsschilder „Durchfahrt Verboten“ im Baustellenbereich aufzustellen, sollte die Stadt das Verkehrszeichen 274 mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von nur 1 km/h aufstellen und einen Blitzkasten. Bei einer Geschwindigkeit von nur 30 km/h wären dann schon 80 Euro fällig und 1 Punkt in Flensburg.

Nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg und einigen Attentaten mit LKW-Einsatz in der Welt müssen heute Straßenfeste und Karnevalsumzüge stärker abgesichert werden als Baustellen. Die Verwarngelder in Deutschland fallen drei bis viermal niedriger aus als im EU-Ausland. Da wundert es nicht, dass der Parkour zum Volkssport geworden ist.

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news-530 Wed, 18 Apr 2018 00:07:54 +0200 Vollsperrung: Umbau der Stockumer Straße hat begonnen artikel/umbau-stockumer-strasse/ Witten-Stockum. Der schon seit Monaten von der Stadt Witten angekündigter Umbau der Stockumer Straße entlang der Felder zwischen der A44 und Stockum hat begonnen. Die Stockumer dürfen sich über einen neuen Geh- und Radweg, neue Fahrbahndecke und Versorgungsleitungen freuen. Im bebauten Kern Stockums ist die Straße im guten Zustand und wird nicht umgebaut. Hinter der Autobahnbrücke in Witten-Annen bleibt die Straße in ihrem teils desolaten Zustand. Für mehrere Wochen müssen alle Autofahrer mit einer Umleitung und Staus leben, Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle weiterhin passieren. Sie ist die Hauptverbindungsstraße zwischen Witten-Annen und Stockum, vielbefahren und für ihre Schlaglöcher bekannt. Schlecht verfüllte Teilabschnitte wurden über Jahre nur notdürftig geflickt, Winterschäden nur halbherzig geteert. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde von der Stadt Witten auf 30 km/h reduziert. Fußgänger durften im Winter über matschigen einst befestigten Untergrund entlang der Straße laufen. Der Trampelpfad war für die Begegnungen mit anderen Menschen zu schmal, ein Ausweichen auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen oder die Fahrbahn war nötig.

Am Montag, 16. April haben die Stadtwerke Witten mit der Erneuerung der Gas-, Wasser-, Strom-Versorgungsleitungen auf einer Länge von ca. 200 m begonnen. Verlegt werden auch Glasfaserleitungen für das schnelle Internet. Zwischen der Stockumer Straße 163 und der Kreuzung mit der Straße Vöckenberg wird die Fahrbahn von einem Stockumer Bauunternehmen aufgerissen, die Leitungen werden erneuert. Im Bereich Vöckenberg sollen teils noch überirdisch verlaufende Leitungen unter der Erde verschwinden.

Nach den Stadtwerken übernimmt das Tiefbauamt der Stadt Witten die Baustelle und baut auf diesem Abschnitt einen Regenwasserkanal zur Straßenentwässerung auf. Erst dann wird die Straße auf 7,5 Meter verbreitet, erhält einen 1,5 Meter breiten Schutzstreifen für Radfahrer auf der Fahrbahn und einen Gehweg von 2,5 Meter breite, damit Kinder aus Stockum die Waldorfschule sicher zu Fuß erreichen können. An zwei Stellen wird ein Fußgängerüberweg eingerichtet. Die Haltestelle Vöckenberg der Buslinie 373 und des Nacht-Express 18 wird im Zuge der Baumaßnahme mit einem Blindenleitstreifen und Niederflurbord barrierefrei ausgebaut. Die Stadt wird Bäume entlang der Straße pflanzen, um einen Allee-Charakter zu erreichen. Um die Verbreiterung der Straße zu ermöglichen, musste die Stadt Grund erwerben.

Der Umbau der Straße soll voraussichtlich bis Ende Juli 2018 dauern, teilen die Stadtwerke Witten in ihrer Pressemitteilung mit. Ein genaueres Datum war leider nicht zu erfahren. Die Mitarbeiter des Planungsamtes betonten in der Vergangen stets, dass die Baumaßnahme abgeschlossen sein muss, bevor der Umbau der Pferdebachstraße beginnen kann. Die Stockumer Straße soll als Ausweichstrecke für die Stockumer auf dem Weg in die Innenstadt dienen.

Die Vollsperrung im Auftrag der Stadtwerke erfolgt in dem Zeitraum vom 16. April bis 11. Mai, im Anschluss bleibt die Straße gesperrt, das Tiefbauamt übernimmt dann die Baustelle.

Eine Umleitung über Wullener Feld und die Pferdebachstraße ist zwar ausgeschildert, für viele Autolenker anscheinend nicht ausreichend. Auf der Pferdebachstraße zwischen Hörder Straße und der Stockumer Straße gibt es keinen Hinweis auf eine Baustelle. Viele Autolenker steuern in die gesperrte Straße, entdecken bei der Einfahrt die Umleitungsschilder und wenden oder fahren bis zur Baustelle und wenden dort.

NachtExpress entfällt, die Bus-Linie 373 steht häufiger im Stau

Für die Fahrgäste der Buslinie 373 (Annen – Stockum) entfällt nur die Haltestelle Vöckenberg. Der Bus folgt der Umleitung über die Pferdebachstr., Liegnitzer Str. und das Wullener Feld. Aufgrund der vielen Staus auf der Dortmunder Str., Liegnitzer Str. und Pferdebachstr. kommt es im Berufsverkehr auf der Linie zu größeren Verspätungen. Um den Umstieg der meist älteren Fahrgäste zur Linie 371 nach Witten zu gewährleisten, plant die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr einen Zwischenhalt an der Frankensteiner Straße zu errichten. Die Umsetzung soll kurzfristig erfolgen.

Nachteulen laufen durch die Baustelle

Schlimmer trifft es die Nachteulen. Der Nacht-Express der Bogestra, der die Innenstadt mit Stockum an den Wochenenden und vor Feiertagen im Stundentakt verbindet, wird am kommenden Wochenende Stockum nicht anfahren. Die meist jugendlichen Fahrgäste und Autostehenlasser nutzen gerne nach einem Grillabend oder einer Zechtour den Bus. Für sie wird die Fahrt an der Waldorfschule enden. Der Bus wird über das Gewerbegebiet Wullener Feld zurück nach Witten geleitet. Die einzige Haltestelle des Nacht-Expresses in Stockum wurde bereits zugeklebt. Eine unzufriedenstellende Lösung auch für die Bogestra. Der schnelle Nacht-Express hat nur 3 Minuten um über die Stockumer Straße nach Stockum und weitere 3 Minuten um über die Pferdebachstraße zurück nach Annen (Gleiwitzer Str.) zu gelangen. Es fehlt auch eine Wendemöglichkeit im Bereich der Pferdebachstraße. Die Bogestra muss mögliche Ausweichstrecken erst abfahren, die Zeit messen und auf ihre Tauglichkeit prüfen. Den Bus an einer beliebigen Stelle auf der Straße zu wenden ist meistens unmöglich.

Kommunikation

Merkwürdig an der Kommunikation über diese Baustelle ist das Fehlen einer Gesamtübersicht. Die Bogestra und Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr teilten auf ihren Homepages und auf den Aushängen an den Haltestellen mit, dass die Baustelle nur vier Wochen dauert. Dabei werden die Busse mindestens drei Monate umgeleitet oder gar um Stockum einen Bogen machen. Bei Begehen der Baustelle beklagte ein Anlieger das Fehlen von jeglichen Informationen. Ein Baustellenschild mit Informationen über die Art der Baumaßnahme und mit Ansprechpartnern habe ich nicht gesehen. Dabei wurden die Kosten für den Umbau der Straße auf eine Million Euro geschätzt. Ist es kein Grund für die Stadt anzugeben, wieviel Steuergelder in Witten-Stockum verbuddelt werden?

Update 27.04.2018:

Nach Informationen aus dem Tiefbauamt soll die Baustelle in der Stockumer Straße bis November 2018 bestehen.

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news-529 Tue, 17 Apr 2018 11:18:35 +0200 Nach Überfall in Castrop-Rauxel kreiste Polizei-Hellikopter nachts über Stockum artikel/hellikopter-kreist-nachts-ueber-stockum/ Witten-Stockum. Eine kurze Nacht hatten Stockumer an der Stadtgrenze zu Dortmund. Unbekannte Täter sprengten einen Geldautomaten im Castrop-Rauxeler Stadtteil Frohlinde und flohen in einem dunklen Audi in Richtung Dortmund. Ein aufmerksamer Zeuge konnte gegen 2.50 Uhr drei verdächtige Männer sehen und informierte die Polizei. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein der gegen 4 Uhr die Stockumer aus dem Schlaf rüttelte. Die Täter flüchteten ohne Beute.

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news-533 Fri, 13 Apr 2018 20:00:00 +0200 Mann stürzt im Bus der Linie 371 - Polizei sucht Zeugen artikel/mann-stuerzt-im-371er/ Witten-Stockum.  Noch stehen die Umstände nicht fest, wie ein Fahrgast (59) am Donnerstag (5.4.) in einem Linienbus in Witten gestürzt ist. Erst in den Nachmittagsstunden des 9. April wurden Wittener Polizeibeamte zu einem örtlichen Krankenhaus gerufen, wo der 59-Jährige stationär behandelt wurde. Nach eigenen Angaben war der Wittener am 5. April in dem Bus der Linie 371 in Richtung Dortmund-Oespel unterwegs und wollte gegen 14.25 Uhr an der Haltestelle "Stockumer Bruch" aussteigen.

Dort soll der Busfahrer so stark gebremst haben, dass der 59-Jährige noch im Bus zu Fall kam und ca. fünf Minuten auf dem Boden lag - ohne dass ihm geholfen wurde. Danach verließ der Wittener das Fahrzeug und fuhr mit einem anderen Bus direkt zu dem Wittener Krankenhaus, aus dem er am gestrigen 12. April entlassen worden ist. Mittlerweile konnten der Bus und dessen Fahrer von den Polizeibeamten aus dem Bochumer Verkehrskommissariat ermittelt werden.

Die Ermittler bitten zu Bürozeiten unter den Rufnummern 0234 909-5213 oder -5206 um Hinweise von Zeugen, die am 5. April den Vorfall in dem Bus bzw. von der Haltestelle "Stockumer Bruch" aus beobachtet haben. Bei dem Bus der Linie 371 handelt es sich um das Fahrzeug eines Subunternehmens.

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Polizei
news-528 Wed, 11 Apr 2018 12:51:01 +0200 Freitag der 13.: Rauchmelder retten Leben! artikel/rauchmelder-retten-leben/ Witten. Freitag der 13. ist Rauchmelder-Tag! Zu diesem Datum erinnern deutsche Feuerwehren und die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ daran, dass privater Brandschutz keine Glückssache, sondern die verantwortungsvolle Aufgabe aller Bürger ist. Das Geld ist gut angelegt: Kohlenmonoxid führt schnell zum Tod

Gerade in der Nacht sind Wohnungsbrände unglaublich gefährlich. „Wer glaubt, er würde im Schlaf durch den beißenden Qualm geweckt, der irrt!“, weiß Ulrich Gehrke von der Wittener Feuerwehr. Denn: „Das giftige und geruchlose Kohlenmonoxid, das sich sofort ausbreitet, führt schon nach kurzer Zeit zu tiefer Bewusstlosigkeit und schlimmstenfalls zum Tod. Oft reichen wenige Atemzüge aus.“

Wittener Feuerwehr ruft zur technischen Vorsorge auf

Mit diesen Fakten will die Wittener Feuerwehr keine Panik schüren, sondern zur Vorsorge aufrufen: Rauchmelder retten Ihr Leben! Hier bringt man Rauchmelder an: mindestens in jedem Schlafzimmer, jedem Kinderzimmer und jedem Flur, der zum Verlassen von Wohnungen als Rettungsweg gilt. In Nordrhein-Westfalen gilt seit dem 1. April 2013 für Neubauten eine Ausstattungspflicht für Rauchmelder. Ab dem 1. Januar 2017 müssen auch Bestandsbauten mit einem solchen kleinen Lebensretter ausgestattet sein.

Höhere Qualität bei Rauchmeldern mit „Q“

Zur besseren Verbraucherinformation gibt es seit 2012 das neue „Q“ als Kennzeichnung, es handelt sich dabei um ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht. Ausschlaggebend sind dafür: - geprüfte Langlebigkeit und weniger Falschalarme - erhöhte Stabilität z.B. gegen äußere Einflüsse -eine fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer. „Alleine das CE-Zeichen und die Angabe, dass der Melder der „EN 14604“ Norm entspricht, stellt kein besonderes qualitatives Merkmal dar, sondern zeigt nur, dass die Mindestanforderungen für das Gerät erfüllt sind, um es in Europa vertreiben zu dürfen“, weiß Gehrke. Sein Tipp: Das neue „Q“ ist eine verlässliche Entscheidungshilfe für den Verbraucher, der Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit legt.

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news-527 Thu, 15 Mar 2018 15:07:25 +0100 Ab 26. März: Baustelle an der Kreuzung Pferdebachstraße / Liegnitzer Straße artikel/ab-26-maerz-baustelle-an-der-kreuzung-pferdebachstrasse-liegnitzer-strasse/ Witten-Annen. Das Tiefbauamt macht darauf aufmerksam, dass die Decke der Kreuzung Pferdebachstraße / Liegnitzer Straße saniert wird. Am 26. März geht es los, die Arbeiten dauern voraussichtlich bis etwa Mitte April. „Die Arbeiten reichen auf beiden Seiten auch ein paar Meter in die Liegnitzer Straße hinein, um die Fahrbahn anzupassen“, erklärt Frank Limberg vom Tiefbauamt der Stadt Witten. Kraftfahrern rät die Stadt, die Baustelle großräumig zu umfahren, denn die Pferdebachstraße wird halbseitig gesperrt, der Verkehr durch eine mobile Ampel geregelt. Die Liegnitzer Straße wird auf beiden Seiten der Kreuzung voll gesperrt. Deshalb ist es während der Bauzeit weder möglich, von der Pferdebachstraße aus in die Liegnitzer Straße einzubiegen, noch von der Liegnitzer Straße aus auf die Pferdebachstraße zu gelangen.

Die Umleitung zur westlichen Seite der Liegnitzer Straße führt über Hörder Straße und Bebbelsdorf. Richtung Osten führt sie über  Stockumer Straße und Wullener Feld.

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news-526 Sun, 05 Mar 2017 15:23:58 +0100 Rosenmontagszug lockte Stockumer auf die Hörder Straße artikel/rosenmontagszug-lockte-stockumer-auf-die-hoerder-strasse/ Witten-Stockum. Der kleinste Stadtteil Wittens organisiert jedes Jahr den größten Rosenmontagszug der Stadt und es kommen immer knapp 1.000 Menschen. Gezählt wird nicht, denn die Menschen stehen verteilt auf der Hörder Straße zwischen der Harkortschule und der katholischen St. Maximilian Kolbe Kirche. Zwar kommen vom Jahr zu Jahr immer mehr Teilnehmer und Schaulustige nach Stockum, doch für Veranstalter wird es zum Problem. Die Vorkehrungen die die OGS Harkortschule treffen muss, werden immer aufwendiger. Ohne Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Stockum, der Kirchengemeinden und der Geschäftsleute wäre der Rosenmontagszug nicht zu stemmen. In diesem Jahr regnete es besonders viel Kamelle vom Himmel, denn im Jahr 2016 musste der Zug abgesagt werden, die Vorräte wurden aufgestockt und in diesem Jahr vom Kirchturm, den Fenstern und Balkonen der Geschäftshäuser den vorbeiziehenden Kindern und Jugendlichen zugeworfen, denn in Stockum stehen die Menschen nicht am Rand, während der Zug an ihnen vorbeizieht. Aktivität ist gefragt. Wer seine Taschen mit Süßigkeiten und Popcorn fühlen will muss die ganze Strecke hin und zurücklaufen. Den Ausklang bei Musik, Berlinern und kindergerechten Getränken gibt es am Ende wieder am Ausgangsort der Harkortschule.

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news-525 Wed, 21 Dec 2016 22:58:15 +0100 Kleiderkammer Stockum spendet ihre Einnahmen an die Caritas, Harkortschule und die Wittener Tafel artikel/kleiderkammer-spendet/ Witten-Stockum. Acht Frauen und ein Mann treffen sich abwechselnd einmal in der Woche in den Kellerräumen unter dem kath. Gemeindezentrum St. Maximilian Kolbe, um Kleider an jedermann auszugeben. Gegen eine kleine Gebühr gibt es dort Hemden, Sakkos, Hosen, Anzüge, Jacken und Mäntel für Erwachsene und Kinder. Im Lauf des Jahres kommt so ein kleiner Betrag zusammen, den die Mitarbeiter der Kleiderkammer Stockum in diesem Jahr dem Caritasverband Witten (1.000,- Euro), der Wittener Tafel (800,- Euro) und der Harkortschule (300,- Euro) gespendet haben. „Es ist eine Warnsinnsumme“, freut sich Jürgen Golnik, Leiter der Wittener Tafel bei der Scheckübergabe. „Wir planen den Erwerb eines neuen Kühlfahrzeugs, das ist für unseren Verein extrem teuer, deshalb freuen wir uns über jede Spende die wir bekommen“. Die Wittener Tafel sammelt überschüssige Lebensmittel bei den Erzeugern und in Lebensmittelgeschäften ein und verteilt diese an bedürftige Mitmenschen.

Bedürftigen Kindern im Stadtteil kommt der zweite Scheck in zugute, den die Lehrerin Silja Preuß von der Harkortschule entgegennahm. Einige Kinder können an Ausflügen nicht teilnehmen oder die nötigen Arbeitsmaterialien beschaffen, weil ihre Eltern gerade nicht das nötige Geld haben, dann springt schon mal die Schule ein, berichtet die Lehrerin während des Treffens.

Die Scheckübergabe an den Caritasverband fand in den Räumen der Wohlfahrtsorganisation am Marienplatz 2 statt. Stephanie Rohde, Leiterin der Migrationsagentur und Christine Henkel empfingen dort die Delegierten der Kleiderkammer Stockum Barbara Enning, Marita Mutschler, Brigitte Redeker und Maria Vöbel.

Die gebrauchten Textilien werden an die Kleiderkammer gespendet. Die Mitarbeiter sortieren die Kleidung nach der Zielgruppe und Jahreszeit aus und bieten sie jahreszeitgerecht an. „Gerade nach Weihnachten passiert es, dass noch originalverpackte Kleidung bei uns abgegeben wird, wenn die Rechnung fehlt oder dem Beschenkten das Muster nicht gefällt“, erzählt Maria Vöbel. „Wenn die Kleidung nicht mehr in den Kleiderschrank passt, dann sorgen wir dafür, dass sie den richtigen neuen Empfänger erreicht“. Die Mitarbeiter freuen sich über den Nachschub an guterhaltene Kleidung. Die Preise bei der Kleiderkammer Stockum sind moderat, das Angebot groß. Jeweils dienstags von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr öffnen die Ehrenamtler die Tür für die Besucher. Die um 30 Minuten erweiterte Öffnungszeit der Kleiderkammer gilt ab 6. Januar 2016. Alle Termine finden die Besucher unter www.pv-witten-ost.de

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news-524 Thu, 08 Dec 2016 12:00:00 +0100 Radfahrer schneidet Taxi und fährt davon artikel/radfahrer-schneidet-taxi-und-faehrt-davon/ Witten-Annen. Noch ist diese Verkehrsunfallflucht nicht geklärt, die sich am Mittwoch (30.11.) auf der Stockumer Straße im Wittener Stadtteil Annen ereignet hat - direkt an der Universität Witten/Herdecke. Gegen 09.55 Uhr bog ein Fahrradfahrer aus der Ausfahrt der Uni auf die Stockumer Straße ab. Dabei schnitt die männliche Person den Fahrer (66) eines Taxis (Kennzeichen: WAN-). Der Herner wich sofort aus und konnte einen Zusammenstoß mit dem Radfahrer verhindern. Durch das Ausweichmanöver kam es allerdings zu einem Zusammenstoß mit zwei Verkehrsschildern, die an der dortigen Fußgängerfurt stehen. Die aus der Verankerung gerissenen Schilder verklemmten sich im Frontbereich und im Unterboden des Mercedes, der dadurch nicht mehr fahrbereit war.

Der Mountainbike-Fahrer setzte seine Fahrt in Richtung Marktplatz fort - ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

Der Mann, der einen Rucksack mitführte, trug eine graue Hose sowie eine blaue Jacke, dessen Kapuze er sich über den Kopf gezogen hatte.

Die ermittelnden Sachbearbeiter aus dem Bochumer Verkehrskommissariat bitten zur Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234 / 909-5206 um Hinweise von Zeugen.

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news-523 Mon, 21 Nov 2016 20:18:59 +0100 Nadelöhr Pferdebachstraße artikel/nadeloehr-pferdebachstrasse/ Witten-Stockum. Das Sturmtief Nannette bescherte der Wittener Feuerwehr zahlreiche Einsätze. An der Einfahrt zu dem Altenzentrum am Schwesternpark an der Pferdebachstraße drohten Äste auf die Autos und Passanten abzustürzen, die Feuerwehr sperrte die Pferdebachstraße an der Bahnschranke am Sonntag (20.11.) für etwa zwei Stunden ab und sicherten den Gefahrenbereich. Mit dem Drehleiterwagen fuhren die Feuerwehrleute an die hohen Bäume heran und sorgten wieder für die Sicherheit. Die Fahrgäste der Linie 371 dürften währenddessen eine Stunde im Bus verbringen, bis der Busfahrer eine Anweisung von der VER-Leistelle erhielt, die Gefahrenstelle weiträumig zu umfahren. Auch am darauffolgenden Montag kam auf der Pferdebachstraße zu größeren Rückstaus. Die Entwässerung Stadt Witten (ESW) sorgte für freie Kanäle unter der Straße. Auf dem Abschnitt zwischen Ardeystraße und Leostraße kam es in Richtung Stockum zum zähfließenden Verkehr und einem Zeitverlust für die Autofahrer und Busnutzer von 10 Minuten.

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news-522 Mon, 21 Nov 2016 20:05:36 +0100 Raub auf Getränkemarkt: Zeugenhinweis führt zu Festnahme artikel/raub-auf-getraenkemarkt-zeugenhinweis-fuehrt-zu-festnahme/ Witten-Stockum. Mit vorgehaltenem Messer überfiel ein Räuber am Freitag (18.11.) einen Getränkemarkt an der Hörder Straße in Witten. Um 13.30 Uhr betrat der unmaskierte Täter den Laden und bedrohte die 19-jährige Kassiererin aus Witten. Er erbeutete Zigaretten sowie Bargeld und verließ dann das Geschäft. Eine aufmerksame Zeugin beobachtete, wie er kurz darauf in ein Auto stieg.

Dank ihrer Hinweise konnten Polizeibeamte wenig später einen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Der 21-jährige Festgenommene stammt ebenfalls aus Witten.

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news-521 Tue, 06 Sep 2016 23:29:10 +0200 UPDATE: Alkoholisierte Fahrerin rammt Baum in der Himmelohstraße artikel/update-alkoholisierte-fahrerin-rammt-baum-in-der-himmelohstrasse/ Witten-Stockum. Am Dienstag (06.09.) ereignete sich auf der Himmelohstraße ein Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin (63) verletzt wurde. Gegen 22:00 Uhr war die Straße zwischen Dorneystraße und Hörder Straße ca. eine Stunde für Autos unpassierbar. UPDATE (07.09.): Die Polizei meldet die Ursache des Unfalls am Dienstagabend. Alkohol war „im Spiel“, heißt es aus dem Polizeipräsidium. Mit zwei Promille Alkohol im Blut befuhr die Autofahrerin unangeschnallt und unbeleuchtet die Himmelohstraße in östliche Richtung. In Höhe der Hausnummer 6 kam sie von der Fahrbahn ab, kollidierte dort mit einem Baum und schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Wittenerin in ein örtliches Krankenhaus, wo sie stationär verblieb. Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten schätzten den Sachschaden auf knapp 8.000 Euro.

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news-520 Mon, 04 Jul 2016 17:55:18 +0200 Ganz schön laut: Ev. Kirche feierte Gemeindefest artikel/ganz-schoen-laut-ev-kirche-feierte-gemeindefest/ Witten-Stockum. Wenn die Ev. Kirchengemeinde feiert, dann wird es vor allem laut um das Paul-Gerhardt-Haus. Kleine und große Musiker der Groove-Werkstatt trommelten im Gemeindesaal nicht immer im Gleichklang. Die Gemeinde setzt auf musikalische Frühbildung, jeder dürfte sich ausprobieren und war eingeladen mitzutrommeln. Für die kleinsten Kinder gab es eine Hüpfburg, größere Kinder und Erwachsene wetteiferten um den Sieg auf der Carrera-Bahn und am Kicker-Spieltisch. Das Gemeindefest begann mit einem Familiengottesdienst um 11 Uhr mit Pfarrer Holger Papies. Es stehen personelle Veränderungen in der ev. Kirchengemeinde Stockum an. Im Oktober wird die Pfarrstelle in der ev. Kirche neu besetzt. Aletta Dahlhaus (43) wurde durch ein klares Votum des Presbyteriums zur neuen Pfarrerin in Stockum gewählt. Um die Gemeinde kennenzulernen, reiste die neue Pfarrerin zum Gemeindefest an und erfuhr wie laut es im Gemeindehaus gegenüber dem Pfarrhaus werden kann. Schon bei ihrer Vorstellung im Presbyterium waren die Musiker anwesend, erzählt Dahlhaus. Die neue Pfarrerin zieht mit ihrem Ehegatten und zwei Kindern in die Mittelstraße ein. Seit fast 7 Jahren arbeitet sie als Gemeindepfarrerin in Verl, südlich von Gütersloh und Bielefeld. Nach ihrem Studium an der Ruhr-Universität-Bochum arbeitete Sie am Berufskolleg Ennepetal. In Zukunft soll in Stockum nicht nur laut getrommelt, sondern auch laut gesungen werden. Dahlhaus bildete sich in Sachen Kirchenmusik weiter und ist ganz angetan von den neuen Kirchenliedern im neuen Gesangsbuch. Eine Probe davon bekommen die Kirchgänger am 9. Oktober, dann dürfen ev. Christen ihre neue Pfarrerin das erste Mal im Gottesdienst erleben, zwei Wochen später wird sie offiziell eingeführt.

Für Pfarrer Holger Papies war es ein besonders Gemeindefest, denn es war das letzte Fest unter seiner Führung. Er hat bereits das Pfarrhaus mit seiner Familie verlassen und ist in den Stockumer Bruch gezogen. Bald wird er auch sein Amt an die Nachfolgerin übergeben und damit auch die Pflichten, wie die Organisation eines Gemeindesfestes. Was bis jetzt Verpflichtung war, wird zum reinen Ehrenamt. Vier Monate vor einem Gemeindefest beginnt die Aufgabenverteilung. Papies kann auf ein starkes Team aus Presbytern und vielen engagierten Helferinnen und Helfern zählen. „Die Gemeinde ist erprobt in der Organisation von Gemeindefesten“, ergänzt der Kirchenmeister Norbert Mannebach. Seit 29 Jahren hilft er der Gemeinde, damit jedes Fest ein Erfolg wird. Schon am Freitag (1.7.) warf das Fest seinen Schatten voraus, denn die Gemeindeband „AufTakt“ griff mit ihrem Repertoire tief in die Plattenkiste und erinnerte im Gemeindesaal an Hits der Beatles, von Reinhard May, John Denver, Hannes Wader uvm. Am Sonntag stand Rolando Ccappa mit Musik aus den Anden auf der Bühne und die Band „Batucada“ trommelte lautstark brasilianische Klänge. Nur beim Wetter wurden die Gebete der Gemeinde nicht erhört, wenn es geregnet hat, dann nur kurz aber heftig.

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news-519 Thu, 23 Jun 2016 19:45:56 +0200 Mehrere Mülltonnen mit verfaultem Fleisch im Tiefendorf entdeckt. artikel/mehrere-muelltonnen-mit-verfaultem-fleisch-im-tiefendorf-entdeckt/ Witten-Annen. In den Morgenstunden des heutigen 23. Juni wurde die Wittener Polizei zur Kreuzung Tiefendorf/Vöckenberg im Stadtteil Stockum gerufen. In der dortigen Grünanlage hatte eine Spaziergängerin gegen 07.25 Uhr ca. zehn umgekippte Mülltonnen mit offensichtlich verfaultem Fleisch entdeckt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Tonnen dort vermutlich am gestrigen 22. Juni, zwischen 21.00 und 23.00 Uhr, abgekippt worden sind. Das Bochumer Kriminalkommissariat 11 bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-4110 oder -4441 (Kriminalwache) um Täter- und Zeugenhinweise

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news-518 Wed, 04 Nov 2015 00:12:20 +0100 Ev. Kirchengemeinde informiert Mitglieder über Zukunftsentscheidungen artikel/ev-kirchengemeinde-informiert-mitglieder-ueber-zukunftsentscheidungen/ Witten-Stockum. Die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde versammeln sich am kommenden Sonntag (8.11.), um über „wichtige Zukunftsentscheidung“ zu diskutieren, teilt das Presbyterium mit. Nach einem feierlichen Gottesdienst zur Friedensdekade mit der Band „AufTakt“, wird die Gemeinde über das Verfahren der Neubesetzung der Pfarrstelle von Pfarrer Holger Papies informiert, der im September 2016 in den Ruhestand geht. Mitte Februar 2016 steht auch die Wahl der Presbyter- und Presbyterinnen in Stockum an. Die Presbyter stellen den Gemeindekirchenrat in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Ihre Amtsdauer beträgt 4 Jahre. In der Gemeindeversammlung wird den Gemeindegliedern die Bedeutung des Amtes nahegebracht und sie werden über das Wahlverfahren unterrichtet.

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news-517 Sun, 25 Oct 2015 18:00:32 +0100 Cliquentreff und weitere Akteure stellen Stockumer Graffiti-Projekt vor artikel/cliquentreff-und-weitere-akteure-stellen-stockumer-graffiti-projekt-vor/ Witten-Stockum. Damit die Außenwand der Stockumer Sporthalle schöner aussieht, gab es in der letzten Juniwoche ein Graffiti-Projekt unter der Leitung von Jonas Heinevetter. Sowohl die Jugendlichen als auch die Anwohnern hatten schon länger den Wunsch, hier eine tolle Gestaltung zu organisieren, da die Wand von Unbekannten immer wieder beschmiert wurde. Das kreative Ergebnis kann sich sehen lassen und will stolz vorgezeigt werden!   Die Mobile Arbeit (Amt für Jugendhilfe und Schule, Bereich Cliquentreffs) möchte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken und lädt zu einer kleinen Präsentation und anschließendem Kaffee in den Cliquentreff Stockum ein: Los geht’s dort am Mittwoch, 28.10, um 17 Uhr.

Rückblick

Beteiligte an dem Projekt waren der Stockumer Dorfverein e.V. und der SPD Ortsverein Stockum, die Mobile Arbeit gemeinsam mit den Jugendlichen aus dem Cliquentreff Stockum, und der Künstler Jonas Heinevetter (im Rahmen des WiWiBu-Projektes).

Koordiniert von Frau Halime Cosgun von der Mobilen Arbeit haben sich die Jugendlichen und der Künstler sowie Walter Sander (SPD) im Vorfeld über die Gestaltung und Vorgehensweise abgesprochen.

Der Stockumer Ortsverein der SPD hat einen Teil der Kosten in Höhe von 1.200 Euro übernommen; die restlichen Kosten trägt die Abteilung der Jugendförderung im Amt für Jugendhilfe und Schule. 
 

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news-514 Sun, 25 Oct 2015 16:21:46 +0100 Was blinkt denn da im Feld? artikel/was-blinkt-denn-da-im-feld/ Witten-Stockum. Auf dem Feldweg zwischen der Rügenstraße und dem Dorneywald, mitten im nichts blinkt ein orangene Leuchte? Wird die Baustelle aus der Rügenstraße nun auch bis in den Dorneywald ausgeweitet, denkt sich der Laie, der Fachmann staunt auch nicht schlecht. Spaßvögle haben wohl eine Leuchte von der Baustelle in der Rügenstraße mitgenommen und auf einem Zaunpfahl aufgestellt. Am Tag fällt es nicht besonders auf, in der Nacht macht die Baustellenleuchte ganze Arbeit. Wohl nur solange, bis die Bauarbeiter sich diese zurückholen.

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